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27. Tschau, Loser-Stempel!

Phil und Radek Vegas beim Squash

Phil und Radek Vegas beim Squash

8.2.2014 – Noch 174 Tage bis zur Hochzeit

Obwohl ich erst um fünf Uhr morgens zuhause war, stellte ich mir eisern den Wecker auf 12 Uhr um mit Phily im Racket-Park in Haar Squash zu spielen. Eve war schon längst weg, weil sie mal das Langlaufen ausprobieren wollte. Da ich Langlaufen höchstgradig albern finde, war ich froh, dass ihre Schwester sie begleitete und sie so nicht auf die Idee kam mich zu fragen. Männer gehen schließlich Squash spielen!

Es war Zeit für das dritte Match gegen meinen Bruder Phily. Die ersten beiden habe ich verloren. Um es mit den Worten von Thomas Müller zu sagen: „Wenn man das Ding zum dritten Mal nicht gewinnt, dann hat man irgendwie einen Loser-Stempel drauf!“ Recht hat er! Die Buchmacher räumten mir eine Siegchance von 25% ein. Also setzte ich eine große Summe auf mich selbst. Mein großer Vorteil war, dass ich mir mal die Zeit genommen hab die Squash-Regeln bei Wikipedia nachzulesen. Dort steht, dass ein Squash-Satz bis 11 geht. Gegen K und die anderen habe ich immer bis 11 gespielt. Nur Phily bestand in unseren Matches zuvor darauf, dass wir bis 15 spielen. Wären diese Sätze bis 11 gegangen, hätte ich die ersten beiden Matches wahrscheinlich gewonnen, weil ich meist als erster die 11 Punkte erreichte, dann aber abbaute. Das konnte mir jetzt nicht passieren.

Relativ deutlich sicherte ich mir den ersten Satz. Phily hatte einen ganz schlechten Tag erwischt. Ihm gelang nicht viel und er fing schnell an zu hadern. Das änderte sich auch im zweiten Satz nicht, obwohl dieser knapper an mich ging. Im dritten Satz knickte Phily um und wir legten eine kurze Pause ein. Als es wieder weiterging holte er auf, doch den Satz holte ich mir mit Ach und Krach in der Verlängerung. Phily schmiss sogar seinen Schläger vor Wut. Das war fast vergleichbar mit dem Wutausbruch von K, als ich in einem einseitigen Satz beim Stand von 0:10 meinen ersten Punkt machte. Gegen Phily führte ich jetzt jedenfalls mit 3:0 nach Sätzen. Im vierten Satz drehte der zweimalige Radek-Bezwinger allerdings auf und holte angetrieben von Selbsthass seinen ersten Satzgewinn. Für mich galt es jetzt um jeden Preis ein zweites Haaraloo zu vermeiden. Das gab es vor rund einer Woche, als ich gegen K bereits mit 3:1 nach Sätzen führte und am Ende doch noch mit 3:4 unterlag. Entsprechend angekotzt habe ich es bisher mit keinem Wort erwähnt.

Im fünften Satz wurden die Ballwechsel immer hochklassiger. Phily witterte noch seine Chance und bei mir zitterten die Hände und Knie in Anbetracht des ungewohnt nahen Siegesgefühls. Allerdings hatte Phily beim Stand von 10:9 schon Satzball. Ich wehrte ihn ab und erspielte mir selbst einen, den ich schließlich verwandelte. Wie Michael Stich 1991 im Wimbledon-Finale brach ich jubelnd und heulend gleichzeitig zusammen. Endlich konnte ich den Squash-Court als Sieger verlassen! Tschau, Loser-Stempel!

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21. „Non-Smokin“ Radek Frazier vs. Muhammad „The Greatest“ Philly

Phil und Radek Vegas nach ihrem 2. Duell

Phil und Radek Vegas nach ihrem 2. Duell

Tag 24: 25.01.2014 – Noch 189 Tage bis zur Hochzeit

Nach dem Squash-Match des Jahrhunderts gegen meinen Bruder Muhammad „the Greatest“ Philly (formerly know as Gassius Gay) wollte ich, „Non-Smokin“ Radek Frazier, am Freitag eigentlich einen ruhigen Tag mit Büro-Fitness-Training mit meinem geliebten Fitness-Rad einlegen. Doch wie’s der Zufall will, war im Racket-Park Haar zur besten Sendezeit um 18.45 Uhr ein Court frei! Da habe ich nicht lange gefackelt und die erst gestern geforderte Revanche schien in greifbare Nähe zu rücken: The Thrilla von Haarnilla!

Leider streikte die Gopro, so dass die bereits im ersten Satz hochklassigen Ballwechsel nicht für die Ewigkeit festgehalten werden konnten. Ich ging hochmotiviert in die Partie, auch wenn die Beine nicht so frisch waren wie gestern. So konnte ich mir den ersten Satz sichern. Danach kam Philly immer besser ins Spiel und hatte im Vergleich zum Vortag noch besssere Schläge im Repertoire. Vier Sätze in Folge kämpfte ich mich ab, rannte, ackerte, Seleschte. Doch Philly schwebte wie ein Schmetterling und stach wie eine Hornisse. Erst im Satz um die goldene Ananas lies er mir nochmal eine Chance und ich konnte mit viel Kampf noch einen Satz mit Ach und Krach gewinnen. Am Ende 2:4 nach Sätzen in denen ich nicht wirklich schlechter war. Philly war aber einfach noch besser. Er lies sich auf von einem Bauchschuss nicht aus dem Konzept bringen. Allmächtiger, was für ein Champion! Ich hab ihn mit Schlägen traktiert, die eine Stadtmauer zum Einsturz gebracht hätten, und er hat sie weggesteckt. Was für ein Kämpfer!Ich werde wieder aufstehen und ihn erneut fordern. Denn es ist egal, wie oft man zu Boden geht! Wichtig ist nur, dass man immer wieder aufsteht!

Noch ein schöner Spruch zum Thema Diät von Box- und Grill-Legende George Foreman: „Ich war mal zwei Wochen auf Diät. Alles, was ich verloren habe, waren zwei Wochen.“

Heute gehts sportlich weiter mit Fußball in der SoccaFive-Arena im Olympia-Zentrum. Anschließend pushe ich die FireGirls zum Heimsieg in der 2. Damen Basketball Bundesliga gegen Fellbach. Auf geht’s Aibling!!!

2. Damen Basketball Bundesliga: Bad Aibling vs. Fellbach

2. Damen Basketball Bundesliga: Bad Aibling vs. Fellbach

20. Der Moniker Seles des Squashes

Der Moniker Seles des Squash

Der Moniker Seles des Squash

Tag 22: 23.01.2014 – Noch 190 Tage bis zur Hochzeit

Mein Projekt schlägt Wellen. Eve findet, ich bin inspirierend. Mein Boss bei Eurosport hat sich das Fitness-Rad gekauft! Eine größere Ehre gibt es fast nicht 🙂 Adidas hat mein Projekt für einen Werbespot mit der deutschen Fußballnationalmannschaft adaptiert. Leute, die ich zehn Jahre nicht gesehen habe, wollen mit mir Squash spielen und andere gratulieren mir zu Hochzeit. Andere schreiben mir auf Facebook, warum ich vor dem PC sitze und nicht draußen auf der Straße beim Trainieren bin. Dieses Feedback ist unglaublich motivierend und ich freue mich über jeden, der diesen Blog liest, kommentiert oder sogar „liked“. Diese Öffentlichmachung ist ein wichtiger Pluspunkt im Kampf gegen den Schweinehund. Anfangs habe ich noch ein Zählspiel daraus gemacht, wenn ich gegen den Schweinehund gewonnen habe, doch das ist mittlerweile nicht der Rede wert. Denn nach drei Wochen und einem Tag fällt mir es mir nicht schwer mich für Sport zu motivieren. Auch, wenn das Laufen reduziert wurde, hat Squash doch einen großen Anteil daran, dass ich mich nicht nur körperlich, sondern auch geistig fitter fühle. Mir kommts fast sovor, als würde diese sportliche Betätigung in Kombination mit räumlichem Denken und der Koordination von Augen, Händen und Füßen mein arg an stupide Computerarbeit gewöhntes Hirn wieder entschlacken. Merce, Squash! Kann man nur empfehlen.

Radek & Phil Vegas beim Squash in Haar

Radek & Phil Vegas beim Squash in Haar

Deswegen war ich heute auch wieder im Racket-Park Haar. Endlich hat es mal geklappt mit dem Duell gegen meinen Bruder Phil. Nachdem ich gegen K und Marc schon verloren hatte, wollte ich den Bruder-Loser-Hattrick natürlich verhindern. Angesichts meiner zahlreichen Squash-Einheiten in der jüngsten Vergangenheit sah ich meine Chancen bei 60:40 oder vielleicht sogar 70:40. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Partien bestand Philly darauf bis 15 zu spielen. Bisher haben wir immer bis 11 gespielt, weil wir dachten, das passt schon. Bis 11 hätte ich 5 von 6 Sätzen gewonnen. Allerdings drehte Philly zum Ende der Sätze richtig auf, während mir die Puste ausging, weil er mich stark forderte und an meine Grenzen trieb. Jeder gewann zwei Sätze, die meist nur mit dem mindest-Vorsprung von  zwei Punkten gewonnen wurden. Philly lobte meine Spritzigkeit, mit der ich scheinbar aussichtslos Bälle mit einem verzweifelten, schmerzerfüllten Schrei noch erwischte. Aufgrund meines Gestöhnes fühle ich mich wie Moniker Seles in seiner besten Zeit. Noch vor zwei Wochen undenkbar. Da war ich höchstens so stark wie der Moniker nach dem Attentat von Günter Parche. Ich musste den fünften Satz trotzdem abgeben. Im sechsten Satz setzen wir nochmal einen drauf. An Spannung war dieser kaum zu übertreffen. Ich hatte mit 15:14 schon Matchball, aber Philly drehte den Spieß nochmal um und trotz eines Becker-Hechts erreichte ich seinen letzten Schlag nicht mehr, so dass er viel umjubelt den sechsten Satz für sich entscheiden konnte. Trotz der 2:4-Niederlage fühlte ich mich nicht wie ein Verlierer. Es war ein sehr gutes Match auf absoluter Augenhöhe. Außerdem geht es beim Squash ja nicht ums gewinnen, sondern darum sich richtig auszupowern. Und das haben wir beide geschafft. Geiles Brett! Dennoch freue ich mich schon auf die Revanche.

BEST-OF VIDEO DER VEGAS-BRÜDER BEIM SQUASH

19. Bilanz nach 3 Wochen: 7 Kilo weniger

Squash mit K im Racket-Park Haar

Squash mit K im Racket-Park Haar

Tag 21: 22.01.2014, Noch 192 Tage bis zur Hochzeit

Die dritte Trainingswoche ist beendet. Wer dachte, ich läge am 20. Tag wieder auf der faulen Haut, der hat sich getäuscht! Ich habe jetzt eine 2mx1m große Sport-Matte in meinem Büro, auf der ich täglich mehrere Einheiten mit dem effektivsten aller Trainingsgeräte, dem Fitness-Rad absolviere.12 Wiederholungen pro Einheit, mindestens 3 Einheiten über den Tag verteilt. Damit kann ich mir Liegestützen und Situps getrost sparen, denn diese „Rollübungen“ stärken Arme, Beine, Rücken und Bauch, so dass spätestens ab der 10. Wiederholung die Muskeln zu brennen beginnen.

Das Fitness-Rad macht Radek fitt

Das Fitness-Rad macht Radek fitt

Allerdings ist die Sport-Einheit dieses Mal zur Nachtschicht verkommen, da im Racket-Park Haar vor 22.15 Uhr kein Court frei war. Aber ich bin ja schon groß und darf so lange aufbleiben wie ich will. Also hab ich meinen Bruder Mike K Vegas abgeholt und bin mit ihm nach Haar gefahren.

Im Racket-Park haben wir erstemals den Center-Court gebucht, der sich durch eine zweite Glaswand auf der linken Seite und einen kürzeren Weg von den Umkleiden auszeichnet. Zweiteres wäre beim letzten Squash-Termine mit meinem Bruder Marc Vegas Gold wert gewesen, da das Licht zweimal ausfiel. Von Court 6 war es schon ein sehr weiter Weg zur Rezeption, was mich zusätzlich Energie gekostet hat. Gegen K wollte ich diesen Fehler nicht machen.

Dennoch begann das Match denkbar schlecht für mich. 2:11 im ersten Satz. Ab dem zweiten Satz kämpfte ich mich rein und konnte diesen für mich entscheiden. Den dritten Satz gab ich knapp ab und von da an gelang mir nichts mehr. Beziehungsweise: ich konnte machen was ich wollte, K machte die Punkte. Obwohl ich mich körperlich und geistig Fit fühlte und auch teilweise gute Bälle spielte, gingen die Sätze vier und fünf an K. Auch ein 6. Satz wurde noch gespielt, doch ich konnte ihm an diesem Tag einfach nicht das Wasser reichen. Spaß gemacht hat es dennoch – wie immer.

Positiver Nebeneffekt durch die späte Sport-Einheit war, dass man anschließend ausgepowert ins Bett fällt und nichts mehr essen muss. Der Körper kann so den „Nachbrenneffekt“ über Nacht ausnutzen und Fett im Schlaf abbauen. Den Beweis dafür lieferte heute morgen die Waage: 87,3 Kilogramm! Das ist Rekord-Minus-Gewicht. Kann mich kaum erinnern, wann ich zuletzt so wenig gewogen habe. Seit Beginn des Trainings habe ich damit knapp 7 Kilo in 3 Wochen abgenommen. Schraube meine Sport-Einheiten etwas zurück um meinem Körper wichtige Regeneration zu gönnen und meine Knochen und Gelenke zu schonen, was mir mein Privatarzt Doc Snyder verordnet hat.

Bilanz nach 3 Wochen intensivem Fitness-Training

Gewicht: 87,3 Kg (-7)

Laufdistanz: 70 Kilometer

Squash: 6x

November-Project: 3x (davon 2x richtig)

Friedensengel-Runden: 71

Liegestützen und Sit-Ups kann ich mir sparen, dank dem wesentlich effektiveren Fitenss-Rad!

täglich mehrmals  12 Wiederholungen

Ernährung: tagsüber halbwegs normal, Abends keine Kohlenhydrate, stattdessen Eiweiß (Eier, Milch, Käse, Tofu)

Fazit: Aller Anfang war ein Arschloch, aber der Fortschritt macht mich stolz. Ich fühle mich von Tag zu Tag fitter und damit besser. Dass jetzt schon drei Wochen vorbei sind, kann ich kaum glauben.

Was hältst Du vom Fitness-Rad?

17. Squash mit Mark Vegas

Vegas-Brüder beim Squash

Vegas-Brüder beim Squash

Tag 17: 18.01.2014 – Al Vegas‘ 30. Geburtstag, noch 196 Tage  bis zur Hochzeit

Mein Bruder Mark Vegas fordert mich spontan zum Samstag-Squash. Wir fahren in den Racket-Park Haar. Nach K und Gogo ist er mein dritter Squash-Gegner und bisher auch der stärkste. Räume mir nicht viele Chancen ein und bin überrascht, dass ich ihn in den ersten drei Sätzen immer in die Verlängerung zwingen konnte. Einen der drei Sätze konnet ich sogar gewinnen, bei den anderen beiden, hatte ich zumindest die schon mal Satzball. Nach den sehr spannenden und hochklassigen Sätzen traf in den folgenden so gut wie nix mehr. Vor allem sein Aufschlag hat mir das Genick gebrochen. Ich habe einfach keine Einstellung dazu gefunden und so mindestens die Hälfte der Punkte verloren. Und so gingen auch die Sätze vier und fünf relativ klar an Mark. War dennoch ein sehr unterhaltsames Spiel.

Nachdem wir beim Squash an die 1000 Kalorien verbrannt haben, gehen wir noch in die Hamburgerei und genehmigen uns einen „Mexikaner“. Geiles Brett!

Der "Mexikaner" in der Hamburgerei

Der „Mexikaner“ in der Hamburgerei

Habe aber noch einen Geheimtipp in Sachen einfacher Gewichts-Reduktion: Eve schneidet mir die Haare. Ich finde sie ein bißchen zu kurz. Sie meint: „Die Frisur schaut toll aus. Ich könnte dich umschmeißen, so schön!“

Was meint ihr?

Windschnittiger Kurzhaarschnitt

Windschnittiger Kurzhaarschnitt

Heute abend gibts noch ein Special-Workout im Barkeeping auf der Party von Bruder Al.

15. Squash mit Gogo

Gogo Melone und Radek Vegas beim Squash in Haar

Gogo Melone und Radek Vegas beim Squash in Haar

Tag 15: 16.01.2014 – Noch 198 Tage bis zur Hochzeit

Hab mir heute Laufpause verordnet. Aber dafür ist Mittag mein erst gestern bestelltes Fitenss-Rad gekommen. Amazon-Prime machts möglich! Dieses kleine, unscheinbare Ding hat es in sich. Ein Bekannter von mir namens Max hat dieses Gerät schon seit Jahren. Und nur wenige Trainingseinheiten damit sind härter als alles andere, was man für Rücken und Bauchmuskeln machen kann. Man kniet sich hin und rollt soweit nach vorne wie es geht. Dabei merke ich, dass ich ganz schwache Muskeln im unteren Rückenbereich habe. Schaffe 12 Wiederholungen und nach einer Pause nochmal 10. Für heute soll das reichen. Bestelle mir aber gleich noch eine Fitness-Matte um die zu schonen und nicht auf dem kalten Boden trainieren zu müssen. Bin gespannt ob die morgen auch da ist.

unscheinbares Teil, aber große Wirkung

unscheinbares Teil, aber große Wirkung

Nebenbei mache ich noch ein paar Liegestützen. Und ich sage absichtlich Liegestützen, weil sich Liegestütze oder gar Liegestütz total blöd anhört. Hätte Gogo nicht spontan Bock auf Squash gehabt, ich hätte wohl wirklich eine ruhige Kugel geschoben. Doch so holt er mich um 17 Uhr ab. Bis 18.15 Uhr bekommen wir im Racket-Park Haar auch ohne Reservierung einen Court. Nach meinen beiden Niederlagen gegen K habe ich diesesmal die Nase vorn.

Es lief unter dem Titel: Squash ist ein Laufspiel. Der eine spielt, der andere läuft. Ich war heute der Spieler und habe alle sechs Sätze für mich entschieden, auch wenn manche sehr knapp waren.

VIDEO VOM SQUASH-MATCH ZWISCHEN RADEK UND GOGO

Anschließend liesen wir noch in der Sauna 15 Minuten die Pfunde schmelzen. Leider sind die Fotos nichts geworden, weil es dort sehr dunkel war.

Mein Abendessen fiel mehr als üppig aus! Wer soll denn das alles essen!? Wenn Gogo mir nicht geholfen hätte, wäre wohl die Hälfte in den Müll gewandert.

Üppiges Abendessen für Champions

Üppiges Abendessen für Champions

Morgen heißt es wieder: Morgenstund hat Gold im Mund. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer zuerst kommt, malt zu erst. Den letzten beißen die Hunde. Kurz: November Project mit dem kränksten Ehepaar der Welt und ein paar anderen Fitness-Fanatikern. Das heißt um 6 Uhr aufstehen und schön zum Friedensengel. Und das ist bestimmt noch der schönste Teil daran.

11. Squash-onntag

Tag 12 - Squash im Racket-Park Haar

Tag 12 – Squash im Racket-Park Haar

TAG 11: 12.1.2014 – Noch 202 Tage bis zur Hochzeit

An einem arbeitsreichen Wochenende gibt es am Sonntag zwischen Basketball-Video schneiden und Eishockey filmen wieder eine Laufpause zu Gunsten des wesentlich spaßigeren Squashs.

K holt mich ab und wir fahren in den Racket-Park Haar. Haben heute eine ganze Stunde gebucht. Die bisherigen beiden Squash-Einheiten zeigen ihre Wirkung und wir attestieren uns ein steigendes Niveau. K gewinnt den ersten Satz knapp im Tie-Break. Er hat einfach die besseren Nerven. Daran habe ich auch im deutlichen zweiten Satz zu knabbern, den ich abschenke. Im dritten Satz reiße ich mich wieder zamm und gewinne sogar trotz Tie-Break. Satz 4 geht aber ebenfalls in die Verlängerung. Die Ballwechsel und unsere Aktivität erreicht hier ihren Zenit. Ich kann auf 2:3 nach Sätzen verkürzen. Die Arschmuskulatur macht sich schmerzlich bemerkbar, doch ich kann den dritten Satz nach Haus spielen. Nach 50 Minuten Power-Squash geht es in den entscheidenden 7. Satz. K führt mit 10:7 und leistet sich ungewohnte Konzentrationsschwächen. So komme ich nochmal auf 10:9 heran, ehe er alles klar

macht.

Tag 11 - Squash mit K im Racket Park

900 Kalorien ärmer aber um eine schöne Squash-Erfahrung reicher gehnehmige ich mir zu Hause das letzte Stück Lasagne von gestern. Es dürfte eine Premiere in meinem Leben gewesen sein, dass ich eine Lasagne nicht direkt am Tag ihrer Fertigstellung komplett verputzt habe.

Mit einem Bananen-Shake-to-go heize ich nach Rosenheim um dort das Eishockey-Spiel der Starbulls gegen Bremerhaven zu filmen. Bei meiner sportlichen Fahrweise verbrenne ich dabei bestimmt auch die ein oder andere Kalorie.

8. Squash dich schlank!

Racket-Park Haar

Squash im Racket-Park Haar

Tag 8: 09.01.2014 -Noch 205 Tage bis zur Hochzeit

Ich habe heute einen lauffreien Tag eingelegt. Stattdessen habe ich mich mit Möbel-Shopping und Bett-Schlepping fit gehalten. Aufgebaut hat es zum Glück Eve alleine. Zu meiner Verteidigung: ich konnte nicht helfen, weil ich zum Squash mit Bruder K verabredet war.

Eve baut unser neues Bett auf

Eve baut unser neues Bett auf

Wir fahren in den Racket-Park Haar zum Squash. Das ist aus mehrerlei Hinsicht der absolute Oberhammer:

  1. Beim Squash verbrennt man mehr Kalorien als bei vielen anderen Sportarten.

  2. Squash ist sehr einfach zu lernen und daher für alle Niveaustufen geeignet.

  3. Squash macht riesig Spaß.

  4. man kann anschließend auch kostenlos in die Sauna gehen, wenn man das möchte.

  5. Ich brauche mit dem Auto gerade mal 10 Minuten hin.

  6. Die Anlage ist die modernste Squash-Anlage in München

  7. Es gibt außerdem noch Tennisplätze und ein Fitness-Center.

Das Wirtschaftmagazin Forbes ermittelte, dass beim Squash der Kalorienverbrauch wesentlich höher liegt als bei vergleichsweise langweiligen Sportarten wie Joggen, Radfahren und Schwimmen. Bei meiner Körpergröße von 185cm und meinem aktuellen Gewicht von 92 Kilo verbrenne ich beim Squash in der Stunde satte 1000 Kalorien! Und das ohne Quälerei und mit viel Spaß. Ok, wir spielen diesmal nur eine halbe Stunde, aber das reicht auch um z.B. einen Hamburger und Pommes mit Ketchup und Mayo zu verbrennen. Dafür muss man schon sehr lange stupide vor sich hinlaufen.

Ich habe den Sport vor ca. 2 Jahren entdeckt und viele meiner Freunde dafür begeistern können. Die Sportart ist schnell, abwechslungsreich und es kommen selbst bei Anfängern oft kuriose Ballwechsel zu stande. Mit K liefere ich mir teilweise hochklassige Ballwechsel und die ersten beiden Sätze sind hart umkämpft. Verliere 13:15 und 14:16. Spielen noch zwei weitere Sätze, in denen es klarer aussieht. Unterliege am Ende klar mit 0:4 nach Sätzen. Es hat dennoch riesig Spaß gemacht.

VIDEO von unserem besten Ballwechsel: http://www.youtube.com/watch?v=6gwVqhedP_A&feature=youtu.be

Squash im Racket-Park-Haar

Squash dich schlank im Racket-Park Haar

Werde wenn möglich alle zwei Tage in den Racket-Park Haar zum Squash spielen gehen. Wer Lust hat mich herauszufordern oder einfach nur mit einer coolen Sportart lässig die Pfunde schmelzen zu lassen, der kann sich gerne hier anbiedern 🙂

Morgen gehts aber wieder auf die Piste! Sofern ich aus dem neuen Bett überhaupt jemals wieder raus will, werde ich mich um 7.30 Uhr mit Gogo am Friedensengel treffen. Hierzu sind natürlich auch alle Bettflüchtlinge herzlich eingeladen!

Racket-Park Haar

Der Racket-Park Haar liegt perfekt zu erreichen an der S-Bahn-Station Haar (S4 Richtung Ebersberg). Ein Vorteil gegenüber anderen Squash-Anbietern in München ist, dass es in Haar auch jede Menge Parkplätze gibt. Mit dem Auto ist man vom Münchner Ostbahnhof in 15 Minuten dort. Einfach der B304 bis Haar folgen, dann nach Norden in die Liebigstraße einbiegen und am zweiten Kreisel auf die Richard-Reitzner-Allee.

Infos über den Racket-Park Haar

Squash, Tennis und Fitness im Racket-Park Haar

Squash, Tennis und Fitness im Racket-Park Haar

Anlage

Der Racketpark Haar bietet mit 6 Squash-Courts, soviele wie keine andere Squash-Halle in München. An Werktagen kann man hier 16 Stunden (8 – 24 Uhr) Squash spielen buchen und am Wochenende immerhin 13 Stunden (9 – 22 Uhr).

Preise

Eine Stunde Squash kostet im Racketpark in Haar für Nichtmitglieder an Werktagen 24 Euro (abends von 17 – 21 Uhr 32 Euro) am Wochenende 32 Euro.Spielt man zu zweit sind das 12 Euro für jeden. Aber auch zu viert kann man sich locker abwechseln oder Doppel spielen, so dass es 6 Euro pro Person wären. Anfänger reicht aber auch locker eine halbe Stunde, was dementsprechend 3 oder 6 Euro pro Person kostet. Eine gute Investition, wenn man bedenkt, wie effektiv Squash beim Abnehmen ist.

Angebote

Tennis in Haar

Tennis im Racket-Park Haar

Im Anschluss kann man sich zur Belohnung in der Sauna das ein oder andere Gramm passiv wegschmelzen lassen. Der Sauna-Besuch ist kostenlos. Wem das noch nicht reicht, der kann sich im Anschluss auch noch im Fitness-Bereich austoben oder im Bisto Live-Fußball auf Sky genießen. Außerdem hat der Racketpark in Haar auf 6000 m² Fläche außerdem noch Tennis und Badminton zu bieten.

Reservierung

Plätze kann man entweder direkt im Internet reservieren: Squash-Court im Racketpark in Haar reservieren

Oder einfach anrufen! Telefon: 089 / 46 46 47

7. Die Hölle Haidhausen

Die Hölle von Haidhausen

Die Hölle von Haidhausen

TAG 7: 8.1.2014, 6:00 Uhr – 206 Tage bis zur Hochzeit

Unruhig geschlafen. Fast schon froh, dass ich heute schon um 6 Uhr aufstehen „darf“. Gerade einmal vor 8 Stunden habe ich Squash (Sportart!) mit meinem Bruder K gespielt. In einer Stunde knapp 1000 Kalorien verbrannt und Muskelkater in Oberschenkeln und sogar in den Schienbeinen davon getragen. Würde mich Eve nicht jeden Tag wie einen Spitzensportler pflegen, würde ich mich wohl nicht mehr rühren können. So springe ich aus dem Bett und schwebe elefantengleich durch die Hölle von Haidhausen. Der Schweinehund grellt (Mischung aus Grunzen und Bellen) mir schon nach wenigen Metern im Militär-Jargon in Ohr: „Ring the Bell! Gib auf! Es ist vorbei!“ Ich überlege daraus einen Motivationssong zumachen, lache diabolisch und entgegne: „Da ramm ich mir eher eine Gabel ins Auge!“

Erreiche den Friedensengel in neuer persönlicher Bestzeit. Dort treffen auch gerade Luke und Drill-Sergeant Sarah zum November Project -Workout ein. Bin mal gespannt, welchen perfiden Plan sich der Drill-Sergeant wieder ausgedacht hat. Heute weniger Work-out, dafür mehr Laufen – vor allem Steigungen. Trifft sich gut, ich wollte eh gerade meine obligatorischen Friedensengelrunden drehen. Heute 7 Runden! Das ist aber nur die erste Station, bei dem, was Drill-Sergeant Sarah als „Zirkel“ bezeichnet.

Station 2 ist ein kleiner Lauf mit Steigungen. Um Luke bei Station 3, den Burpees, abzulösen. Also vom Regen in die Traufe. Mein Bruder Markus, der ein Burpee-Fetischist ist meinte: Niemand mag Burpees, aber sie mögen einen auch nicht.

Wenn die wüssten, wie oberflächlich ich die Burpees nur ausführe um Kraft für den Heimweg zu sparen. Lache erneut diabolisch und beende das November Project vorzeitig. Die Treppen alleine reichen mir heute.

Immerhin laufe ich den kompletten Heimweg durch die Hölle Haidhausen, Heimat von meinem Freund Veitzbauer, dem Panther von Haidhausen. Ich bin wohl eher der Büffel von Berg-am-Laim.

Als wäre das nach 7 Tagen Sport in Folge nicht schon eine Leistung setze ich sogar noch zu einem 400-Meter langen Endspurt an. Langsam glaube ich, dass ich selbst der Schweinehund bin und mich irgendeine andere Macht antreibt, die viel stärker ist.

Dafür gibts Zuhause einen ganz besonderen Cocktail. Zu meinem täglichen, frischgehechselten Orangen-Limetten-Cocktail gebe ich auch noch eine frische Ingwer-Knolle, eine Prise Zimt, Kurkuma und Cayenne Pfeffer. Schmeckt geil. Fehlt nur noch ein bißchen Tequila und ein Strohhalm.

Eine Woche intensives Training liegt hinter mir.

Zwischenbilanz

40 Kilometer gelaufen

1 Stunde Squash (Sportart)

100 Liegestützen

500 Situps

5000 Kalorien verbrannt

90,5 Kilo

Morgen ist Laufpause und es gibt wieder ein Work-Out.

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