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Karadekid

Kobra-Kai-Dojo

Karadekid mit seinen Kumpel aus dem Kobra-Kai Dojo

Noch 9 Tage bis zur Hochzeit

Karate! Des isses! Ka-Ra-Tee ist eine asiatische Kampfkunst, die wörtlich übersetzt leere Hand bedeutet und somit ganz gut zu meinem Diätplan passt. Diese Sportart wollte ich schon immer mal machen, seitdem ich als Kind den Film Karate Kid gesehen habe, bei dem sich der ehrgeizige Karateka Johnny gespielt von Willi Zabka gegen einen aufsässigen Emporkömling zur Wehr setzen muss. Für Karate spricht, dass es ein abwechslungsreiches Fitness-Training für Körper und Geist ist und Eve und ich es gemeinsam machen können, im Vergleich zu Laufen, Squash (Sportart) oder anderen Sportarten, die immer einen gewissen Leistungsunterschied mit sich bringen, der den einen oder anderen langweilt. Beim Karate schlug sie sich, im wahrsten Sinne des Wortes, richtig gut. Hätte nicht gedacht, dass sie so zu treten kann 🙂 Zum Glück hatte ich die sogenannte Bratze, die ihr Kicks ein wenig abfederte. Wir lernten gleich einen richtig wirkungsvollen Griff zur Abwehr von Schlägen, den Eve schnell in Perfektion beherrschte und mich ein ums andere mal auf die Matte schickte. Da kamen ihr ihre Vorkenntnisse aus einem Tae-Kwon-Do-Kurs wahrscheinlich zu gute. Außerdem musste man beim Zombie-Lauf mehrere Angreifer gleichzeitig abwehren. Nach rund 75 Minuten war ich total durchgeschwitzt und hatte viel Spaß gehabt. Wir werden uns jetzt einem Karate-Verein anschließen und möglichst schnell den Schwarzen-Gürtel ins Visier nehmen.

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Der Anzug-Kauf-Tag

Running Radek Kniebeugen

Kniebeugen bringens fett (weg)

Noch 15 Tage bis zur Hochzeit

Die Zeit wird knapp. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die nervliche Anspannung nimmt von Tag zu Tag zu. Diverse Hürden mussten übersprungen werden. Z.B. mussten wir erfahren, dass am Hochzeitstag eine Open-Air-Kinoveranstaltung direkt neben unserer Party-Location stattfinden soll. Das musste mit tagelangen Diskussionen abgewendet werden. Außerdem hab ich mir bei meinem Junggesellenabschied den großen Zeh verstaucht, so dass ich mich seit drei Wochen gehen habe lassen, statt zu laufen. Die Wonne-Wochen während (der) WM (welch wahnsinnig-schöne Alliteration) sorgten für Völlerei und gelegentlich übertriebenem Genuss von Gerstensäften und Sieges-Schnäpsen. Erst in der Woche des Anzug-Kauf-Tages habe ich mich wieder zusammengerissen und schockiert vom Anblick der 90-Kilo-Anzeige auf der Waage ein 4-Tages-Intensiv-Programm gestartet, das heute Morgen seinen Höhepunkt fand.

Die Erfolgsfaktoren

Ernährung: 2/3-Taktik

  • Nach der ersten Mahlzeit des Tages maximal 8 Stunden später letztmals etwas Essen
  • 16 Stunden am Tag gar nicht essen

Trinken

  • viel Wasser
  • doppelte Expresso vor dem Work-Out

Verzicht

  • Banenkaba (!!!)
  • Zucker
  • Fett
  • Salz

Sport

  • Täglich zwei Work-Outs mit Youtube-Fitness-Coach Karl Ess
  • Intensive Kniebeugen
  • Training in Wohnzimmer verlegt wg. Ablenkung durch Ferseher (How I met your mother!)

Nachbrenn-Effekt

  • mindestens zwei Stunden nach dem Workout nichts essen

Als Besonders wirkungsvoll haben sich Kniebeugen herausgestellt. Damit werden die größten Muskeln im Körper, die Oberschenkel und der Podex trainiert und die verbrennen am meisten Fett. Eve stellte erstaunt fest: „Du hast echt total dünne Beine!“ Ich muss ihr zustimmen und komme mir fast schon Thomas-Müller-esk vor. Naja, fast. Immerhin habe ich mich innerhalb von vier Tagen habe ich mich so von 90 Kilo wieder auf ansehnliche 86 Kilo herunter trainiert und gehungert. Selbst-High-Five!

Deswegen fühle ich mich fit für den Anzug-Kauf mit meiner Mami! Die nächsten 14 Tage werde ich wieder am Ball bleiben. Vor allem, da dieser Blog so gut ankommt, dass ich demnächst exklusiv auf auf gmx.de weiterbloggen darf.

Noch eine nette Annekdote, auf die mich mein Bruder Philly aufmerksam gemacht hat und die trotz der Länge wirklich wert ist gelesen zu werden:

http://hobia.com/kategorie/8/lustige-bilder/6786/tatsachenbericht-aus-der-la-times-das-brennende-hamstergeschoss.html

Danke dafür!

Und noch eine starke Szene aus der gerade laufenden Big-Bang-Episode:

500 Miles

*I would walk 500 Moils*

*I would walk 500 Moils*

Total schlapp schleppe ich mich durch den Tag. Heute gabs ausnahmsweise keinen Bananenkaba in der früh, weil die Milch aus war. Dieser Entzug ist ganz schön hart. Dauert bis um 18 Uhr abends, bis ich mir endlich mit von meinem eigenen Geld bezahlter Milch selbst einen Bananenkaba machen kann. Außerdem pfeif ich mir noch nen Apfel rein. Dann schnüre ich die Schuhe um den Lauf-Hattrick hinzulegen. Drei Tage in Folge bin ich schon lange nicht mehr gelaufen. Irgendwas scheint mit der Runtastic-App nicht zu stimmen, die mir auf den ersten beiden Kilometern einen Geschwindigkeits-Schnitt von 14 km/h bescheinigt. Ich lasse mich vom Love Parade Lied „you can’t stop us“ im gleichmäßigen, monotonen Schritt treiben. Dabei stoße ich fast schon an meine Grenze. Seitenstechen mischt sich mit Apfel-bedingten Bauchschmerzen. Wenigstens kann ich mich über meine Beine heute nicht beklagen. Aber der innere Schweine-Radek weint bitterlich und fleht ums Aufhören. Doch das richtige Lied zur richtigen Zeit lässt ihn verstummen. Wenn dieser Proclaimer für seine Liebe 500 Meilen und wenns sein muss sogar nochmal 500 Meilen mehr geht, dann kann ich ja für meine wenigstens 5 Kilometer laufen! Ziehe also das Temp nochmal an bis ich in die Heim-Straße einbiege. Will den restlichen Heimweg eigentlich gemütlich schlendern, doch Sarah Brightman appelliert an meine Ehre. Leichter gesungen als getan, Sarah. Das war vielleicht damals anno 1996 so, als Henry Maske und Graciano Rocchigiani sich in der Kitzelweltmeisterschaft gegenüberstanden. Aber ok, ich bringe es mit Anstand zu Ende und freuen mich über 500 verbrannte Kalorien. And I would burn 500 more!

Triathlon-Tag

Partners in Sports

Partners in Sports

Nach 44 Tage bis zur Hochzeit

„Das wird was!“ läuft Eve nach dem Wiegen schreien durch die Wohnung. „Was wird was?“ Frage ich etwas irritiert. „Das Gewicht, das ich mir für die Hochzeit vorgenommen hab!“ sagt sie. An sportlichem Eifer und Disziplin hat sie mich in den letzten Wochen überrundet und je näher ihre Kleid-Anpassung rückt, desto aktiver wird sie. Heute schleifte sie mich auf eine Jogging-Runde durch Berg-Am-Laim. Der Partnerlook war dabei völlig zufällig. Während ich schon froh war, dass ich die 6 Kilometer dank Kinesiotapes an den Beinen schmerzfrei überstanden habe, war es für sie erst der Auftakt zu einem Triathlon. Kaum zuhause angekommen startete sie mit dem Rad weiter zum Schwimmbad. Respekt! Ich wollte eigentlich Fußball spielen, aber das ist in diesen Tagen schwieriger als man denken sollte. So folgt bei meinem Triathlon dem notgedrungenen Fahrradfahren weder Fußball noch Schwimmen, sondern im Bestfall Maßkrugstemmen im Biergarten.Prost!

Endspurt

Noch 45 Tage bis zur Hochzeit

Noch 45 Tage bis zur Hochzeit

Die Fußball-WM in Brasilien läuft auf Hochtouren. Ich wünschte das könnte ich auch von mir behaupten. Nachdem ich seit monaten an Muskelverletzungen in der Wade laboriere, habe ich nun schwere Geschütze aufgefahren und mir Waden-Bandagen beim Sport Schuster für 45 Euro gekauft. Außerdem Pferdesalbe zum Aufwärmen und Massieren der strapazireten Wade. Am vergangenen Samstag kam das beim Hobbyliga-Fußballspiel des SV Satt gegen den FC Lehel erstmals in Kombination zum Einsatz. Ich wurde nach einer halben Stunde eingewechselt und spielte dann durch. Schmerzen hatte ich nur in den letzten 10 Minuten richtig. Es reichte für ein 2:2. Die Tage danach war Regneration durch Eves Massagekünsten mit dem ein oder anderen Work-Out angesagt.

Heute wollte ich eigentlich im englischen Garten Fußball spielen. Da war ich aber angesichts des Spiels Holland gegen Australien der Einzige. Etwas angefressen bin ich stattdessen zum Laufen. Der erste Lauf-Versuch seit 8. April und damit seit mehr als zwei Monaten. Klar, war ich einige Male Fußball spielen, was auch einigermaßen ging. Allerdings habe ich den namensgebenden Sport dieses Blogs arg schleifen lassen. Heute also wieder. Nehme mir vor soweit zu laufen, wie ich kann. Das ist in diesem Fall ein Kilometer, dann macht sich die Wade bemerkbar. Zur Abwechslung aber dieses Mal die Rechte. An der problematischen Linken fehlt sich dank Pferdesalbe und Bandage nichts. Da ich in der rechten Wade keine Probleme hatte, lies ich sie unbehandelt – scheinbar ein Fehler. So macht das keinen Spaß. Ich trabe noch weiter bis zum Trim-Dich-Pfad an der Kirchenstraße, wo ich drei Mal 15 Wiederholungen von Liegestützen, Liegezügen sowie vier verschiedenen Sit-up Varianten mache. Beim Heimweg läufts noch unrunder. Insgesamt laufe ich 2,75 Kilometer in 13:50 Minuten mit einer Work-Out-Unterbrechung von 10 Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,9 km/h ist gar nicht so schlecht dafür, dass ich mir vorkam, als würde ich nur humpeln und hinken wie der Glöckner höchstpersönlich.

Zuhause lege ich noch ein Work-Out nach, denn jetzt beginnt der Endspurt um bei der Hochzeit eine gute Figur zu machen. In zehn Tagen ist immerhin schon mein Jungesellenabschied :/Der Weg wird wohl nur über Fitness-Training und Schmerzen führen. Während Holland und Australien gerade ein torreiches Spielabliefern werde ich mir Spanien gegen Chile mit Eve in der Strandbar um die Ecke anschauen und ein paar Cocktails schlürfen. Dort hab ich erst gestern neue Videos für Eurosport gedreht:

https://de.eurosport.yahoo.com/video/sotipptderboss-kommt-spanien-zur-ck-164659751.html?soc_src=copy

Fast hätte ichs übersehen: Es gibt übrigens wieder die Raportage von Blumentopf!

Der Radek Abraham des SV Satts

Arthur Abraham boxt mit Kieferbruch – und gewinnt!

Noch 67 Tage bis zur Hochzeit.

Ich kann kaum gehen. Nach zwei Fußballspielen in vier Tagen komme ich mir vor wie ein alter Mann. Die 1:3-Niederlage am Freitag gegen die Unsympathen von Pelé Olé kann man einfach nur vergessen und unter „Spiele, die die Welt nicht braucht“ einordnen.

Gestern spielte der SV Satt im Stadion in Haar gegen den FC Radi. Obwohl die Gegner einen sehr, sehr guten Namen hatten, waren sie fußballerisch sogar gegen die Fehlpass-Könige des SVS hoffnungslos unterlegen. Und das, obwohl der Satt ohne seinen letztjährigen Top-Torjäger und Überlebensgaranten Stefan auskommen musste. Dafür sprang mein Bruder K in die Bresche und erzielte seine Saisontreffer 6 und 7! Das 7. sogar nach einer Ecke per Kopf! Den Auftakt machte Fabi mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, für den der Torwart zu klein war. Nach K’s Doppelpack setzte Schnockes per Lupfer den Schlusspunkt zum insgesamt locker-leichten 4:0. Ich selbst bekam es wie so oft nach nur zehn Minuten mit den Waden zu tun und spielte 80 der 90 Minuten mit Kräpfen / Zerrungen / Muskelfaserrissen in beiden Waden. Dass man das gar nicht merkte zeigte zum Einen, was für ein harter Hund ich bin. Wie Boxer Arthur Abraham, der mal mit gebrochenem Kiefer und jüngst mit gebrochener Hand zu Ende geboxt hat. Und zum Anderen, was für Flaschen die Gegner waren. Warum ich nicht aufgehört habe? Ich habe in den letzten drei Jahren in fast jedem Spiel irgendwelche Schmerzen gehabt, meist an der Wade. Irgendwie hab ich mich damit abgefunden, dass ich wohl nie wieder schmerzfrei sprinten kann. Noch überwiegt der Ehrgeiz und teilweise macht Fußball sogar noch Spaß.

Obwohl mich Eve nach dem Spiel eine Stunde massierte und ich zudem noch auf der Blackroll hin und her rutschte, konnte ich heute morgen kaum auftreten und bewege mich wie ein Roboter. Aber das wars voll wert… Mal schauen, ob ich jemals wieder normal laufen kann. In meinen Trainingsplanungen wirft mich das leider wieder zurück, nachdem ich bis Freitag eine Woche erkältet war. Bei noch zwei Monaten bis zur Hochzeit gäbe es noch einiges abzutrainieren. Dabei muss ich jetzt auf die Zähne beißen und mit Workout-Übungen für die man die Beine nicht braucht in Form kommen. Der Zuhälter-Rapper und Bodybuilder Kollegah sagte passenderweise gestern bei „Circus Halligalli“, dass man Beine sowieso nicht trainieren sollte.

#whoistomkeen

Blacklist

Die Frage, die, die Uhrzeit New York bewegt

Noch 85 Tage bis zur Hochzeit.

Flitterwoche in Sardinien ist gebucht! Bleibt aber noch einiges planungstechnisches zu organisieren.


Sportlich hab ich diese Woche jeden Abend in den Werbepause diverser Erfolgsformate wie Simpsons (Montag), Person of Interest (Diestag), The Blacklist (Mittwoch) mit dem Premium AB Wheel Bauch Roller trainiert. Eigentlich lasse ich nix über POI kommen, doch die Frage danach, wer Tom Keen WIRKLICH ist sorgt bei mir für schlaflose Nächte, so dass ich derzeit fast Blacklist eine Nuance, ein Duttal, ein Tuti besser finde.  Was denkst Du?

Heute habe ich wieder eine weitere Lektion von Youtube-Fitness-Trainer Karl Ess durchgezogen. Es war denkbar einfach: 100 Liegestützen und 100 Kniebeugen. Wer es am Stück nicht schafft, macht es halt in mehreren Etappen abwechselnd. Ich startete mit Liegestützen und schaffte relativ locker 50. Dann ruhte ich mich bei 50 Kniebeugen aus. Die zweite Liegestützen-Einheit war schon anstrengender und ich beschloss bei 25 wieder auf Kniebeugen umzusteigen. Nach weiteren 50 Kniebeugen war ich damit fertig und dehnte meine schon sehr in Mitleidenschaft gezogenen Brustmuskeln. Die letzten 25 Liegestützen waren eine regelrechte Tortur. 15 schaffte ich mit Ach und Krach, fünf weitere mit kurzem Innehalten und für die letzten fünf brauchte ich rund eine Minute. Aber ich hab es durchgezogen, auch wenn meine Arme danach minutenlang zitterten und ich morgen wahrscheinlich einen fiesen Muskelkater haben werde.

Ernährungstechnisch pfeife ich mir derzeit alles rein von wagenradgroßen Pizza Salsicias bei der L’Osteria über Double House Burger im unfassbar genialen Burger House bis hin zu teuflischen Süßigkeiten während Drehpausen.

Apropos: Hab heute ein neues Erfolgsformat für Eurosport entwickelt 😉 Was haltet ihr davon?

Am Samstag gehts nach Keltern bei Pforzheim! Dort spielen die Fireballs gegen die dortigen Grünen Stern um den Aufstieg in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga. Nach einer deutlichen Niederlage im ersten Spiel gab es einen mindestens genauso deutlichen Heimsieg vor atemberaubender Kulisse in Bad Aibling. Damit haben die Fireballs eine grandiose Saison gekrönt. Jetzt genau dort weitermachen und in Keltern die 2. Liga-Meisterschaft holen! Mia brennan!

Sammelsport

Panini-Heft der WM 1990

Mist! Jetzt hat mich doch auch noch das Sammel-Fieber gepackt.

Fußball-Bilder von Panini hab ich zuletzt zur WM 1994 gesammelt.

Meine Mama in Schulden gestürzt um mir meinen Traum von den kompletten Editionen zu verwirklichen.

Noch heute werde ich von meinen Eltern regelmäßig damit aufgezogen, dass ich als Kind in allen Urlauben an jeder Ecke gefragt habe: „Haben Sie Fußballbilder?“

Komischerweise habe ich nie welche bekommen.

Mittlerweile habe ich die Theorie aufgestellt, dass mich die Italiener, Spanier und Kroaten damals einfach nicht verstanden haben.

WM 1990

Panini WM1990

Ach, da werden Erinnerungen wach!

Mein komplettes Panini-Heft zur WM1990 war der Beginn meiner Fußball-Leidenschaft.

Wer erinnert sich nicht an den Italiener Andrea Carnevale!?

Ich schon! Und wie ich mich gewundert habe, warum die Italiener Mädchen mitspielen lassen!

Kein Wunder, dass die im eigenen Land nix zerrissen haben.

Leider hab ich dieses Heft irgendwann weggeschmissen…Wie blöd sind Kinder eigentlich!? Keine Ahnung vom Sammeln!

WM1994

Finidi George

Etwas schlauer war ich dann zur WM1994!

Auf dem Göttinger Schulhof handelte ich für die begehrte Karte des Nigerianers Finidi George einen guten Wechselkurs von 300:1 heraus.

Somit hatte ich auch diese Sammlung komplett.

Davon habe ich heute immer noch die besten Karten in einer geheimen Box, die ich wohl irgendwann meinen Kindern vererben werde, wenn sie alt genug dafür sind – also so um die 20.

Nach der enttäuschenden WM 1994 mit dem Aus gegen Vulgarien im Biertelfinale endete auch meine Sammelleidenschaft.

Obwohl schon in den letzten Jahren in meinem Freundeskreis vermehrt wieder Fußballbilder gesammelt und gehandelt wurden, konnte ich mich nicht dafür begeistern, da ich anders als früher nicht mehr von meiner Mama gesponsert wurde. Na gut, wenn ich sie gefragt hätte, hätte sie wohl nicht nein sagen können 🙂

WM2014

500 Panini Sammelbilder für 49,78 Euro!

Bei Amazon bin ich durch Zufall auf ein überragendes Angebot gestoßen:

500 Bilder für 50 Euro! Das macht gerade mal 10 Cent pro Bild.

Diese Investition muss ich einfach tätigen!

Und somit starte ich 20 Jahre später mein Sammel-Comeback!

Klar könnten die meisten Spieler mittlerweile meine Kinder sein!

Aber hey! Die machen einen guten Job!

Und immerhin ein Miro Klose ist noch älter als ich! Geschweige denn, die meisten Trainer!

Hoffentlich gibt es da überhaupt Trainer-Bilder wie z.B. einen Ottmar Hitzfeld für die Schweiz oder einen Volker Finke für Kamerun!

Also ich bin heiß aufs Traden! Wer ebenfalls im Sammel-Fieber ist, der möge doch einfach eine Liste seiner Doppelten hier im Kommentar berreich hinterlassen.

Richtiger Sport

Außer sammeln mache ich natürlich auch noch anderen Sport. Erst gestern wurde wieder im Englischen Garten Fußball gespielt. Das war gar nicht mal so schlecht. Zumindest in meiner Mannschaft. Ich habe im Team mit Mov, Fabi und K in Unterzahl das Team mit Elle, Vietz, Böckham, Viellieb und Luke zweimal bedient. Im dritten Spiel wechselte Vietz zu uns und ersetzte Fabi, der aus irgendeinem Grund Heim musste. Als wären wir immer noch 10 Jahre alt… Der Erfolg blieb uns aber erhalten. Ich schätze der Satt ist fit für das zweite Saison-Spiel in der Royalbavarianliga am Sonntag. Im Sportpark Nymphenburg (Margerete-Danzi-Straße, München) trifft der SV Satt auf Buselgeilach. Die sollen laut Veitzbauer „richtig schlechte alte Männer“ sein. Anscheinend sogar älter als wir! Da dort allerdings ein Waden-feindlicher Kunstrasenplatz bespielt wird und der Satt einen Rekord-Kader von 17 Spielern stellen könnte, halte ich mich da zurück.

Morgen gehts noch nach Keltern (bei Mannheim), wo die FireGirls ihr erstes Finalspiel um den Aufstieg in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga haben! Auf geht’s Aibling!

Morgenlauf-Comeback

Lauf-Comeback

erbärmliches Runtastic-Protokoll beim Lauf-Combeback

Noch 116 Tage bis zur Hochzeit

Heute bin ich erstmals seit meiner Waden-Verletzung am 21. Februar wieder um 7 Uhr aufgestanden um zu laufen. Es hat sich einiges verändert. Vor allem fiel mir auf, dass es morgens schon sehr hell ist, während ich vor zwei Monaten noch in der Dunkelheit laufen konnte. Außerdem ist meine Kondition wie weggeblasen. Ich lief den ersten Kilometer in einem Durchschnittstempo von 12 Km/h und musste dem schnell Tribut zollen. Statt wie gewohnt die Kirchenstraße runter zu pflügen, bog ich rechts ab und suchte mir den schnellsten Rückweg nach Hause. Ich bekam überhaupt keine Luft und kam mir vor wie ein Astmathiker. Dabei hatte ich noch vor einer Woche mein Sechs-Monatiges-Nicht-Raucher-Jubliäum gefeiert. Nach gerade mal 12 Minuten war mein morgentlicher Ausflug auch schon wieder beendet und ich war fix und fertig wieder zu Hause. Immerhin habe ich dabei knapp 200 Kalorien verbrannt. Aber eindeutig zu wenig um jetzt wieder etwas abzunehmen. Mein Gewicht hat sich zwischen 86 und 88 Kilogramm eingependelt. Dabei habe ich in den letzten Woche NULL auf meine Ernährung geachtet und sogar Süßigkeiten wieder für mich entdeckt. Diese Kinderriegel sind besonders lecker. Die müsst ihr mal probieren!

Da ich mir diesen Luxus aber nur leisten kann, wenn ich trainiere, lege ich am Abend noch ein 5-Minuten-Workout von Youtube-Fitness-Guru Karl Ess nach. Diesesmal besteht eine Trainingsrunde aus folgenden Übungen a 30 Sekunden.

  • seitliche Liegestützen
  • Kniehebe-Sprünge
  • Liegendradfahren


Diese Runde mache ich insgesamt fünf Mal durch und komme am Ende auf 58 Liegestütze, 121 Kniehebe-Sprünge (fahren am meisten ein) und 230 Liegerad-Bewegungen. Der Schweiß rinnt mir wieder aus allen Poren und ich kann guten Gewissens zu meinem Salat Haloumi-Käse dazuessen.

Sportwochenende im Kaunertal

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Meine Muskelverletzung in der Wade ist auf dem Weg der Besserung. Es zwinkt noch ein bißchen, aber ich kann schon wieder leicht laufen. Grund dafür sind die täglichen Massagen von Eve und das Training mit der Blackroll, die ich auf anraten meines Bruders Markus gekauft habe. Und ich muss sagen, dass es mir schon nach der ersten, schmerzhaften Anwendung besser ging.
Jetzt bin ich mit Eve übers Wochenende im Kaunertal in Österreich. Da wir keine besonders talentierten Wintersportler sind und sonst hier wenig geht, haben wir uns vorgenommen alle möglichen sportlichen Aktivitäten zu absolvieren.
Als waren wir heute Morgen schon eine Stunde Berg-Wandern im Schnee. Da wir mit der österreichischen Ausschilderung unzufrieden waren, haben wir aber leider keine größere Tour gemacht und sind schnell wieder ins Hotel gefahren, wo wir in den Fitness-Raum sind. Habe 3 Kilometer auf dem Laufband abgespult und anschließend noch ein paar Kraftübungen. Zum Abschluss habe ich ganze vier Lagen-Bahnen im Schwimmbad zurückgelegt. Ich glaube, das hat zuvor noch nie jemand probiert, geschweige denn geschafft. Außerdem habe ich ein paar Wasserwettrennen gegen Eve gewonnen.
Morgen gehts weiter.

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