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Radek reist … Katar – Mit der MotoGP in Doha

Die MotoGP-Saison 2015 startet Ende März mit dem Rennen in Katar. Ich fliege erstmals in meinem Leben Business Class und dann gleich mit dem A3

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80 von Emirates. Ich war bis dahin kein großer Fan vom Fliegen, aber bei diesem Flug fühlte ich mich im wahrsten Sinne des Wortes wie im Himmel. Man hat eine ganze Reihe, wo normal drei Leute sitzen, für sich allein und kann den Sitz so flach machen, dass man wie im Bett liegt. Aber Schlafen will man nicht, weil ständig leckeres Essen (sogar mit echtem Besteck und Tellern!) oder Getränke (Champagner und alles was man will) geliefert wird, man einen 20-Zoll-Fernseher mit allen Filmen der Welt hat und sich zu allem Überfluss an Board noch eine Bar mit einer Barkeeperin ist, die einem jeden Drink mixt, den man will. Leider dauert der Flug nur 6 Stunden bis man in Dubai umsteigen muss. Falls sich jemand fragt: Wo liegt Dubai?WP_20150325_006

Doha liegt in der Wüste und ist die Hauptstadt Katars. Katar widerrum ist eines der reichsten Länder der Welt. Der Reichtum basiert auf Gasquellen, die unter dem Wüstensand liegen. Die reichen Kataris bilden eine Minderheit im Land, lassen aber viele Ausländer für sich arbeiten – manchmal, so munkelt man, unter Vernachlässigung der Menschenrechte. Von irgendwelcher Sklavenhaltung habe ich bei meinem fünf-tägigen Ausflug allerdings nichts bemerkt.

WP_20150325_009Doha im März ist sehr heiß. Mindestens 30 Grad, ideales Badewetter. Allerdings ist der Strand nicht wirklich so schön. Von Doha selbst habe ich nicht viel gesehen außer das Hotel, die Wolkenkratzer im Vorbeifahren und die 20 Kilometer entfernte Rennstrecke Losail-Circuit. Erstmals bin ich bei einem Rennen ganz nah an der Rennstrecke und lerne gleich am ersten Tag die deutsche Motorrad-Hoffnung Jonas Folger kennen. Der dreht mit Alex Hofmann im Safety Car eine heiße Runde auf der Rennstrecke mitten in der Wüste. Anschließend gehts auf die Pressekonferenz, wo ich den größten Motorradfahrer dieser Tage Auge in Auge gegenübersitze. Darunter auch die lebende Legende Valentino Rossi (9 Mal Weltmeister), Marc Marquez (jüngster Doppelweltmeister) und Jorge Lorenzo (2 Mal MotoGP-Weltmeister). Das Rennen unter Flutlicht gewann schließlich der Altmeister Valentino Rossi mit seinen 36 Jahren. Ich hatte absolut Blutgeleckt. Die MotoGP ist wirklich unglaublich spannend und spektakulär.

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