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Work-Out und Deutschland-Spiel

Hab mir heute das Outfit für die standesamtliche Hochzeit gekauft. Allerdings bereute ich den Hemdkauf bereits nach verlassen des Geschäfts. 140 Euro für ein Hemd ist irgendwie schon pervers. Hätte ich doch auf den Preis schauen sollen. Weils mir peinlich war das Hemd gleich wieder zurück zugeben, nahm mir Eve den Gang nach Canossa ab, weil ich sonst den ganzen Tag schlecht gelaunt gewesen wäre.

Während sie mir die Rückgabe-Aktion abnahm und noch weitershoppen ging, nahm ich zuhause aus Zeitgründen ein weiteres Karl-Ess-Workout in Angriff. Vorher genehmige ich mir einen doppelten Expresso, der den Kreislauf anregen soll und mixe mir einen Cocktail aus Wasser, Eiswürfen, Apfel und Limetten. Dadurch ziehe ich das Workout locker durch und bin danach noch topfit. Also beschließe ich ein zweites Workout dran zu hängen. Blöderweise ist Karl-Ess-Work-Out-Nummer-21 das bisher kränkste, dass sich der Schwabe einfallen hat lassen. Der Wechsel aus Burpees und Kniebeugen macht mich sehr schnell fertig. Und der Coach behält recht, wenn er sagt: „Zeigt das Video jedem, der nicht glaubt, dass man sich in 5 Minuten nicht komplett fertig machen kann!“

Bei mir dauert es sogar nur 2 Minuten bis ich komplett fertig bin. Ich lasse es gut sein und breche zum Hofbräukeller am Wiener Platz auf, wo ich das 2. Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM2014 gegen Ghana verfolgen werde. Auf geht’s Schland! Einen Tipp will ich nicht abgeben, aber ein Sieg wirds wohl werden.

Triathlon-Tag

Nach 44 Tage bis zur Hochzeit

„Das wird was!“ läuft Eve nach dem Wiegen schreien durch die Wohnung. „Was wird was?“ Frage ich etwas irritiert. „Das Gewicht, das ich mir für die Hochzeit vorgenommen hab!“ sagt sie. An sportlichem Eifer und Disziplin hat sie mich in den letzten Wochen überrundet und je näher ihre Kleid-Anpassung rückt, desto aktiver wird sie. Heute schleifte sie mich auf eine Jogging-Runde durch Berg-Am-Laim. Der Partnerlook war dabei völlig zufällig. Während ich schon froh war, dass ich die 6 Kilometer dank Kinesiotapes an den Beinen schmerzfrei überstanden habe, war es für sie erst der Auftakt zu einem Triathlon. Kaum zuhause angekommen startete sie mit dem Rad weiter zum Schwimmbad. Respekt! Ich wollte eigentlich Fußball spielen, aber das ist in diesen Tagen schwieriger als man denken sollte. So folgt bei meinem Triathlon dem notgedrungenen Fahrradfahren weder Fußball noch Schwimmen, sondern im Bestfall Maßkrugstemmen im Biergarten.Prost!

Sammelsport

Panini-Heft der WM 1990

Mist! Jetzt hat mich doch auch noch das Sammel-Fieber gepackt.

Fußball-Bilder von Panini hab ich zuletzt zur WM 1994 gesammelt.

Meine Mama in Schulden gestürzt um mir meinen Traum von den kompletten Editionen zu verwirklichen.

Noch heute werde ich von meinen Eltern regelmäßig damit aufgezogen, dass ich als Kind in allen Urlauben an jeder Ecke gefragt habe: „Haben Sie Fußballbilder?“

Komischerweise habe ich nie welche bekommen.

Mittlerweile habe ich die Theorie aufgestellt, dass mich die Italiener, Spanier und Kroaten damals einfach nicht verstanden haben.

WM 1990

Panini WM1990

Ach, da werden Erinnerungen wach!

Mein komplettes Panini-Heft zur WM1990 war der Beginn meiner Fußball-Leidenschaft.

Wer erinnert sich nicht an den Italiener Andrea Carnevale!?

Ich schon! Und wie ich mich gewundert habe, warum die Italiener Mädchen mitspielen lassen!

Kein Wunder, dass die im eigenen Land nix zerrissen haben.

Leider hab ich dieses Heft irgendwann weggeschmissen…Wie blöd sind Kinder eigentlich!? Keine Ahnung vom Sammeln!

WM1994

Finidi George

Etwas schlauer war ich dann zur WM1994!

Auf dem Göttinger Schulhof handelte ich für die begehrte Karte des Nigerianers Finidi George einen guten Wechselkurs von 300:1 heraus.

Somit hatte ich auch diese Sammlung komplett.

Davon habe ich heute immer noch die besten Karten in einer geheimen Box, die ich wohl irgendwann meinen Kindern vererben werde, wenn sie alt genug dafür sind – also so um die 20.

Nach der enttäuschenden WM 1994 mit dem Aus gegen Vulgarien im Biertelfinale endete auch meine Sammelleidenschaft.

Obwohl schon in den letzten Jahren in meinem Freundeskreis vermehrt wieder Fußballbilder gesammelt und gehandelt wurden, konnte ich mich nicht dafür begeistern, da ich anders als früher nicht mehr von meiner Mama gesponsert wurde. Na gut, wenn ich sie gefragt hätte, hätte sie wohl nicht nein sagen können 🙂

WM2014

Bei Amazon bin ich durch Zufall auf ein überragendes Angebot gestoßen:

500 Bilder für 50 Euro! Das macht gerade mal 10 Cent pro Bild.

Diese Investition muss ich einfach tätigen!

Und somit starte ich 20 Jahre später mein Sammel-Comeback!

Klar könnten die meisten Spieler mittlerweile meine Kinder sein!

Aber hey! Die machen einen guten Job!

Und immerhin ein Miro Klose ist noch älter als ich! Geschweige denn, die meisten Trainer!

Hoffentlich gibt es da überhaupt Trainer-Bilder wie z.B. einen Ottmar Hitzfeld für die Schweiz oder einen Volker Finke für Kamerun!

Also ich bin heiß aufs Traden! Wer ebenfalls im Sammel-Fieber ist, der möge doch einfach eine Liste seiner Doppelten hier im Kommentar berreich hinterlassen.

Triathlon – Radfahren, Laufen, Tore schießen

Noch 102 Tage bis zur Hochzeit.

Heute war ich extrem sportlich und habe einen Triathlon absolviert. Ich bin mit dem Rad in den Englischen Garten gefahren (ca. 6 Kilometer in 15 Minuten), dort habe ich mit den anderen Sattlern eine Stunde Fußball gespielt und dabei auch ein Tor geschossen. Allerdings hat das Team Red in der zweiten Verlängerung unglücklich verloren. Nach der anstrengenden Fußball-Einheit fahre ich wieder 6 Kilometer heim, brauche aber etwas länger, weil die Kräfte verbraucht sind. 86,6 Kilo zeigt die Waage an.

Morgen gibts wieder ein Büro-Workout und am Abend spielen die Bayern im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid.

 

Football is coming home

Noch 114 Tage bis zur Hochzeit.

Aber am Mittwochabend war erstmal Champions-League angesagt. Ich habe über den Fanclub „Die Filetgranen“ zwei Karten für das Viertelfinal-Rückspiel zwischen Bayern und Manchester United in der Münchner Arena bekommen. Grund genug mein altes Schweinsteiger-Trikot, das ich einst für 8 Euro zusammen mit einer Ray Ban-Sonnenbrille in Kroatien erstanden habe, aus dem Schrank zu holen und mit meinem Bruder Phily nach Fröttmanning zu fahren.

Manchester United. Der meistgehasste Fußballverein der Welt! Das wird für immer einen faden Beigeschmack haben. Ich verbinde es unweigerlich mit dem Tag an dem meine Kindheit endete. 1999 habe ich nach dem Champions-League-Finale unter Tränen meine Bayern-Fahne verbrannt. Bei den Namen Solskjaer, Giggs und Sheringham zucke ich immer noch zusammen. Seitdem wünsche ich dem Verein alles nur erdenklich schlechte. Ok, sie hatten in den 60er Jahren einen Flugzeugabsturz, bei dem fast die gesamte Mannschaft ums Leben kam. Sowas jetzt nicht unbedingt, aber bittere, grausame und unfaire Niederlagen auf dem Fußballfeld jeder Zeit!

Haben Plätze direkt hinter dem Gäste-Tor und geben uns das Spiel Hoeneß-Style durch den Zaun. Dabei kommt man mit dem ein oder anderen Spieler ins Gespräch. Manu Neuer meint, sie könnten einen Spielmacher wie mich gebrauchen, weil ja mein kongenialer Partner Basti Schweini wegen einer Sperre aus dem Hinspiel fehlt. Wayne Rooney meinte, ihm tun die Zehen weh und ich fragte ihn, wann der Bus käme. Er meinte: „Which bus?“ Und ich so: „Der mit den Leuten, die dein Gejammer interessiert!“ Er schaute verdutzt, also erklärte ich es ihm in seiner Sprache: „Wayne interessierts!?“ Rooney wird bei jeder Ballberührung ausgebuht. Man weiß ja von den Simpsons, dass das auch an so ausgebufften Sportsmännern nicht spurlos vorbeigeht. Und das sollte sich auch in der zweiten Halbzeit zeigen, als Rooney aus Elfmetern einen No-Brainer versemmelte und die Schuld auf den „Scheiß-Pass“ von Danny Wellbeck schob. Aber erstmal von anfang.

Ich hoffe insgeheim auf Elfmeterschießen, was bei unseren Plätzen ein geiles Brett wäre. Dazu müssten sie aber 1:1 spielen. Laut Statistik gab es immer Elfmeterschießen, wenn ich mit Phily in einem Champions-League-Spiel gegen englische Mannschaften war. Allerdings haben die Bayern auch immer verloren (gegen Chelsea 2012).

In der ersten Halbzeit passiert nicht viel. Die Bayern schieben sich bekannt dominant den Ball zu, während die äußerst schwachen Inselaffen nur hinterher rennen und sich auf die Defensive konzentrieren. Einmal wirds gefährlich vor dem gegenüberliegenden Tor von Manu(!) Neuer und der Ball landet sogar im Tor. Aus unserer Perspektive nicht zu sehen, ob der im Abseits war.

Nette Choreo der Bayern-Fans für Phily und mich

Nette Choreo der Bayern-Fans für Phily und mich

In der zweiten Halbzeit dann der Schock! Evra trifft mit einem Hammer unter Querlatte direkt vor unseren Nasen zum 0:1. Wie kann jemand, der fasst so heißt wie die liebste Person der Welt so gemein sein! Aber richtig so, jubelt erstmal, als wärt ihr Champions-League-Sieger geworden! Freut euch über euer Stauntor und vergesst dabei, dass ihr eigentlich nur zum Verteidigen über den Kanal gerudert seid. Zum Glück denkt Manchester eine Minute lang, es wäre gut und genau da schlägt Mario Man(!)dzukic zu. Nicht mal 60 Sekunden brauchen die Bayern um das 1:1 zu besorgen. Ein gefährliches Ergebnis, da Manchester mit einem zweiten Tor ziemlich sicher das Halbfinal-Ticket lösen hätte können. Doch die Bayern liesen keinen Raum für Spekulationen Tonmy-Boy Müller machte kurz darauf das 2:1 für den FCB und Arjen Robben legte sogar noch das 3:1 nach. Leider fielen alle Bayern-Tore ca. 100 Meter entfernt von uns, was der Freude allerdings keinen Abbruch tat. Halbfinale! Oho! Manchester wieder die Grenzen aufgezeigt. „Football is coming home“ sagen die Bayern-Fans, weil Manchester wieder heimfährt auf die Insel und dort bleiben kann. Im nächsten Jahr spielen sie vielleicht nicht mal in der Champions-League, weil sie aktuell nur siebter in der Premier League sind. Wäre schade, dann kann man es aber auch nicht besiegen. Naja, erstmal Halbfinale!

Entweder gegen den anderen Erzfeind aus Chelsea, das Ladyboy-Ballet-Kabinett von Real Madrid oder den Barcelona-Bezwinger Atlantico Madrid. Am Freitag ist Auslosung: Bitte Real im Halbfinale, die besiegen wir eigentlich immer. Im Finale dann gegen Chelsea die Revanche für die Niederlage vom Finale Dahoam 2012. Denn wie Martin vor zwei Jahren schon sagte: „Wir werden jetzt mehrere Jahre in Folge die Champions-League gewinnen.“

Auftakt in eine Sportliche Woche

Bin mittlerweile beim dritten Tag des 30-Tages-Workout-Programms von Karl Ess angekommen. Gestern hatte ich einen Tag Regeneration eingelegt, weil ich vom  passiv-Basketball inklusive Siegesfeier bis 5 Uhr morgens am Samstag so erschöpft war. Die FireGirls haben das erste Playoff-Halbfinale gegen Heidelberg mit einer überragenden Leistung mit 60:44 gewonnen und stehen damit mit einem Bein im Finale.

Samstag: Basketball in Heidelberg

Am kommenden Samstag gehts mit dem Bus nach Heidelberg. Ich freu mich schon sehr! Soll ja eine der schönsten Städte Deutschlands sein. Doch vorher gibts auch noch andere sportliche Dinge zu erledigen.

Mittwoch: Fußball in der Allianz Arena

Am Mittwoch gehe ich mit meinem Bruder Phily ins Fußballstadion und schaue mir Bayern gegen Manchester United an. Wer kein Fernsehen oder Radio hat, kann sich hier am Donnerstag auf gute Fotos und einen ausführlichen Bericht freuen, denn wir haben gute Plätze (Reihe 5).

Dienstag: Monoski-Weltmeister

Morgen mache ich ein Video vom Monoski-Weltmeister Franz Hanfstingl, der in meinem Nachbardorf aufgewachsen ist und seit einem Unfall 2006 querschnittsgelähmt ist. Ihm gelang als ersten Monoski-Fahrer ein Sprung mit vollendeter 360-Grad-Drehung. Als Favorit bei den Paralympics von Sotchi stürzte er und brach sich eine Rippe.

Heute: 5-Minuten-Workout

Das heutige 5-Minuten-Workout hielt Innen-Außen-Liegestütze parat, bei denen man die Hände bei jeder Ausführung abwechselnd weiter bzw. enger macht. Außerdem gabs Hampelmänner und Beinheben auf dem Rücken. Am stärksten fahren mir wieder die Liegestütz-Übungen ein. Während Karl Ess in seinem Video nur drei Runden macht, habe ich noch Reserven und mache insgesamt 6 Runden mit allen drei Übungen. Am Ende komme ich auf 70 Liegestützen, 200 Hampelmänner und 92 Bein-Hebungen. Zum Abendessen hat mir Eve bereits einen Salat gemacht auf den ich mich jetzt freue. Der liegt nicht schwer im Magen und ist damit perfekt um morgen früh fit zu sein und mein Lauf-Comeback geben zu können.

Satter Saisonauftakt

Noch 124 Tage bis zur Hochzeit.

Da ich am Sonntag schon früher aus dem Winterurlaub zurück war und meine Wade den Strapazen Wandern, Laufband und Schlittenfahren stand hielt, entscheid ich mich spontan dafür beim SV Satt mitzuspielen, der an diesem wunderschönen Tag in Fischerhäuser bei Ismaning sein erstes Pflichtspiel im Pokal gegen „Basis“ absolvierte. Der verletzte Kapitän Veitzbauer forderte uns vor dem Spiel auf den Gegner zu unterschätzen, da dieser wirklich sau schlecht zu sein schien. Ich nahm erstmal auf der „Bank“, also am Spielfeldrand bei unseren treuen Fans, platz.  Bereits nach einer Minute wurde Sepp im Strafraum gelegt und Fabi zimmerte den Ball aus 11 Metern ins Tor. Diese 1:0-Führung blieb auch bis zur Halbzeitpause bestehen, weil Stefan einen zweiten Elfmeter als Gefoulter versemmelte. Dann wurde ich eingewechselt und schnappte mir nach dem gegnerischen Angriff gleich den Ball. An der Strafraumgrenze konnte ich mich allerdings nicht entscheiden, ob ich jetzt schießen oder noch am letzten Mann vorbei laufen will. So vertändelte ich den Ball. Anschließend ordnete ich mich in das chaotische Spiel ein und musste fassungslos mit ansehen, wie wir in den letzten zehn Minuten noch drei Treffer der übelsten Sorte kassierten. Sang und klanglos ist der Satt damit aus dem Pokal ausgeschieden. Wenigstens hab ich ein bißchen Sport gemacht und mich dabei nicht verletzt.

Zitate zum Spiel

„Heuer gehts gegen den Abstieg.“ Mov

„Wir sollten uns abmelden.“ Veitzbauer

„Abhaken und Mund abwischen.“ Schnockes

„Wenigstens habt ihr jetzt keine Doppelbelastung mit Pokal und Meisterschaft mehr.“ Martin

„Vom Geld für die Platzmiete hätten wir für jeden Spieler einen Kasten Bier kaufen können. Das wäre sinnvoller investiert gewesen.“ Radek

31. Die Wade der Nation

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Mein erster Lauf in dieser Woche findet erst am Mittwoch Abend statt. Montag hatte ich noch schwere Beine vom Fußball am Wochenende. Dienstag und heute Morgen hatte morgens zuvor nie die Kraft aufzustehen. Laufe sehr dynamisch los. Es geht wie von alleine. Ohne Anstrengung lauffe ich einen 12er-Schnitt und komme mir richtig athletisch vor. Halte das Tempo bis zum Friedensengel und muss kaum schnaufen. Am Friedensengel bin ich fast schon in einem Geschwindigkeitsrausch und will mir meinen Geschwindigkeitsschnitt und meine gute Zeit nicht beum Treppen-Training ruinieren. Also laufe ich bei den Parkanlagen am Fuße der Statue drei Runden. Auf dem Heimweg macht sich plötzlich meine linke Wade bemerkbar und fängt an zu zwicken. Ich laufe erst noch weiter, doch das Stechen wird immer stärker bis ich nicht mehr auftreten kann. Muss die restlichen 2 Kilometer heimhumpeln. Um es mit Andi Brehmes Worten zu sagen: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Diese ewigen Wadenprobleme haben mich in den letzten zwei Jahren kein einzig normales Fußballspiel machen lassen. Ok, da war ich auch sonst immer mega unfit, doch jetzt streikt das Teil schon wieder, obwohl ich deutlich fitter bin. Ärgerlich, dass mich das jetzt das erste Satt-Testspiel am Samstag kostet und auch an Laufen ist erstmal nicht zu denken. Zum Glück hab ich mein Fitness-Rad.

30. Mit das größte Comeback der Sportgeschichte

15.02.2014 – Noch 168 Tage bis zur Hochzeit

Herrliches Biergartenwetter und uns Deppen fällt nix bessers ein als im englischen Garten Fuasboi zu spielen. Coach Luke meint: „Wenn das der Winter war, dann konnte er nicht viel.“ mir ist es recht so. In kurzen Hosen und T-Shirts absolviert der SV Satt seine erste Freiluft-Einheit 2014.

Bin mit Schnockes, Philly und Stefan im Unterzahlteam gegen Elle, Luke, Böckham, K und dessen neuem Bandkollegen Stevie-Baby. Das Fünfer-Team spielt uns anfangs ganz schön schwindlig. Wir sind 1:6 hinten. Philly hat schon keinen Bock mehr, doch wir kämpfen uns zurück ins Spiel. Mit dem ein or voder anderen Dusel-Tor, aber allem mit einer soliden Defensive holen wir auf und drehen das Spiel schließlich zum 9:8 für uns. Die anderen können allerdings zum 9:9 ausgleichen. Wir einigen uns darauf, dass das nächste Tor entscheidet. Und das machte der zuvor noch so lustlose Phily mit der Hüfte. 10:9 in Unterzahl und nach 1:6-Rückstand. Wir waren zu kaputt um diesen historischen Sieg gebührend zu bejubeln. Dafür hatte  Schnockes als Belohnung einen Flachmann mit Schnaps und Stamperl dabei. Um eine Neuigkeit aus seinem Privatleben zu verkünden, die er euch am besten selbst erzählen soll. Schnaps  soll aber ja gut gegen Muskelkater sein.

Spielen noch ein kurzes zweites Spiel, das wir aber schnell abbrechen, weil Philly und ich in die Allianz Arena zum Spiel der Bayern gegen Freiburg wollen. Ein gewisser Axel Springer hatte ihm seine Dauerkarten geliehen. Bayern gewinnt 4:0 durch die Tore von Shakiri (2), Nummer 4 Dante und dem Pizza-Express! Der wird den Sieg wahrscheinlich heute Abend wie früher im Party Park in Kolbermoor mit Goasn-Massen feiern und sich danach mit Schweini von dessen Mama in den Eiskeller fahren lassen. Das hat er sich aber auch verdient.

22. I can’t get no Sattisfaction

Tag 25: 26.1.2014 – Noch 188 Tage bis zur Hochzeit

Endlich mal wieder Fußballspielen! Mit den Jungs vom SV Satt haben wir am Samstag Nachmittag für 1,5 Stunden einen Court in der Soccarena im Olympiapark gemietet. Bilden aus 13 Spielern drei Mannschaften mit 4 Spielern. Mein Team ist das Fünferteam und hat den Luxus eines Auswechselspielers, was bei 7 Minuten Vollgas-Fuasboi eigentlich ein Vorteil hätte sein müssen. Dennoch gewinnen wir kein einziges Spiel. Mit dem Ball kann ich noch umgehen, dennoch bin höchstens bei 50% meiner Leistungsfähigkeit. Heißt ich muss noch mehr Kondition bolzen und wieder öfter zum Friedensengel. Bin trotzdem davon überzeugt, dass ich dieses Jahr meine beste Saison seit langem spielen werde, was allerdings auch nicht schwierig ist, da ich die letzten drei Jahre überwiegend verletzt war, wenn ich nicht gerade verkatert war oder keine Kondition hatte. Anders als beim Squash ist es mir beim Fußball nach all den Jahren leider immer noch nicht egal, wenn ich verliere. Da wir keines unserer 6 Spiele gewinnen sinkt meine Stimmung gegen Null und ich bin froh, als es vorbei ist. Heize angefressen nach Aibling zu den Fireballs, wo sich meine Laune durch den überragenden 105:55-Sieg der Mädels wieder bessert. Trage zudem zwei Verletzungen davon. Die obligatorische Schürfwunde am Knie und einen Pferdekuss (warum heißt das so?) im Oberschenkel. Merce, Ellinger.

Am Sonntag war ich bei der Karate-WM in Feldkirchen. Allerdings nur zum Filmen. Montag bis Mittwoch gehts mit Eve nach Frankfurt für einen Videodreh. Werd dorthin aber Laufschuhe und das Fitnessrad mitnehmen, das sich bereits zwei Leute aus meinem Bekanntenkreis gekauft haben 🙂 Ich bin auf eure Berichte gespannt!

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