Archiv der Kategorie: Running

Runtastic

Running Vegas Brothers

Running Vegas Brothers

Noch dreimal schlafen, dann ist Hochzeit!
Heute hätte ich eigentlich wieder Karate gehabt, aber ein steifer Nacken hat mich absagen lassen. Dafür hab ich mich mit meinem Bruder Philly zum Laufen verabredet – und das hatte es in sich. Treffen und am Eisbach, weil das genau in der Mitte von unseren Wohnungen ist. Ich gehe es wie immer etwas zu schnell an und bin mit einem 12-Km/h-Schnitt relativ zügig am Treffpunkt. Drehe mit Philly eine Runde im Englischen Garten. Dabei redet er durchgängig und schwebt auch noch Elfengleich neben mir her, während ich die Luft dringend zu atmen brauche. Nach der ca. 1,5 Kilometer langen Runde im Egarten statten wir meinem guten, alten Bekannten, dem Friedensengel, einen Besuch ab und absolvieren dort noch 10 Treppenrunden. Fix und fertig trabe ich nach Hause, während Philly kaum angestrengt von dannen schwebt. Auf dem Heimweg bekomme ich die zweite Luft. Insgesamt bin ich mit 9,3 Kilometern so weit gelaufen, wie noch nie seit Beginn der Hochzeits-Challenge. Dafür war ich knapp eine Stunde unterwegs und habe 863 Kalorien verbraucht.

Mr. & Mrs. Vegas

Ehepaar Vegas

Mr. & Mrs. Vegas

Noch 5 Tage bis zur Hochzeit

Am vergangenen Wochenende haben wir standesamtlich geheiratet und Eve heißt jetzt mit Nachnamen so wie ich! Das ist schon ein unglaubliches Gefühl. Wir haben den Tag mit den Eltern und Geschwistern am Tegernsee gefeiert und waren dann noch im Casino, ganz nach dem Motto „Glück in der Liebe, Pech im Spiel“. Es war trotzdem ein wunderschöner Tag. Wenigstens haben mein neuer Schwager und meine neue Schwägerin beim Roulette sauber abgesahnt, so dass wir familienintern kaum Verlust gemacht haben. Aber was ist schon Geld, wenn man die Frau fürs Leben geheiratet hat! Außerdem hol ich mir das spätestens beim nächsten Vegas-Trip an einem ordentlichen Blackjack-Tisch ohne Mischmaschine zurück!

Was mein am Anfang des Jahres gehegtes Ziel betrifft, starte ich heute auf die Zielgerade mit einem fünfTages Bikinifigur-Training. Ich mache dafür ein 10-Minuten-Workout mit 10 Übungen a drei Runden mit je 15, 10 und 5 Wiederholungen gibt. Das powert schon ganz schön aus, ist aber nur Stufe 1 des Trainingsplans. Danach gehts erst richtig los! Stufe 2 ist Laufen. Ich schnüre seit langer Zeit mal wieder meine Laufschuhe. Die Zehenverletzung vom Junggesellenabschied ist zwar noch spürbar, aber das ist das geringste Problem. Die Kondition hat schon etwas gelitten in der Lauf-freien Zeit. Ich schleppe mich durch Berg-am-Laim und erkunde die umliegende Parkanlage. Eigentlich eine schöne Laufstrecke, vor allem, weil es viele Bänke gibt, auf denen man sich ausruhen kann. Ich nehme das bei der Halbzeit in Anspruch um meinen Puls etwas zu senken. Den Heimweg gehe ich lockerer an und werde von „Empire State of Mind“ gepusht, weil es mich dran erinnert, wie ich Eve vor gut 18 Monaten auf dem gleichnamigen Building den Heiratsantrag gemacht habe. Auf Wolke Sieben schwebe ich nach Hause und brauchte für 4,4 Kilometer 25:30 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,3 km/h und 382 verbrannten Kalorien entspricht. Stufe 3 ist die Ernährung. Da halte ich mich dran, dass ich zwei Stunden nach dem Training nichts esse und allgemein auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichte. Mein Wunschgewicht von 85 Kilo habe ich gestern erstmals seit 5 Jahren wieder angekratzt. Am Ende der Woche werde ich es endgültig erreicht habenl. Auch, wenn sich mein sekundär-Ziel „Waschbrettbauch“ als utopisch herausgestellt hat, bin ich trotzdem so fit wie schon seit Jahren nicht mehr. Am Mittwoch ist außerdem wieder Karate!

500 Miles

*I would walk 500 Moils*

*I would walk 500 Moils*

Total schlapp schleppe ich mich durch den Tag. Heute gabs ausnahmsweise keinen Bananenkaba in der früh, weil die Milch aus war. Dieser Entzug ist ganz schön hart. Dauert bis um 18 Uhr abends, bis ich mir endlich mit von meinem eigenen Geld bezahlter Milch selbst einen Bananenkaba machen kann. Außerdem pfeif ich mir noch nen Apfel rein. Dann schnüre ich die Schuhe um den Lauf-Hattrick hinzulegen. Drei Tage in Folge bin ich schon lange nicht mehr gelaufen. Irgendwas scheint mit der Runtastic-App nicht zu stimmen, die mir auf den ersten beiden Kilometern einen Geschwindigkeits-Schnitt von 14 km/h bescheinigt. Ich lasse mich vom Love Parade Lied „you can’t stop us“ im gleichmäßigen, monotonen Schritt treiben. Dabei stoße ich fast schon an meine Grenze. Seitenstechen mischt sich mit Apfel-bedingten Bauchschmerzen. Wenigstens kann ich mich über meine Beine heute nicht beklagen. Aber der innere Schweine-Radek weint bitterlich und fleht ums Aufhören. Doch das richtige Lied zur richtigen Zeit lässt ihn verstummen. Wenn dieser Proclaimer für seine Liebe 500 Meilen und wenns sein muss sogar nochmal 500 Meilen mehr geht, dann kann ich ja für meine wenigstens 5 Kilometer laufen! Ziehe also das Temp nochmal an bis ich in die Heim-Straße einbiege. Will den restlichen Heimweg eigentlich gemütlich schlendern, doch Sarah Brightman appelliert an meine Ehre. Leichter gesungen als getan, Sarah. Das war vielleicht damals anno 1996 so, als Henry Maske und Graciano Rocchigiani sich in der Kitzelweltmeisterschaft gegenüberstanden. Aber ok, ich bringe es mit Anstand zu Ende und freuen mich über 500 verbrannte Kalorien. And I would burn 500 more!

Triathlon-Tag

Partners in Sports

Partners in Sports

Nach 44 Tage bis zur Hochzeit

„Das wird was!“ läuft Eve nach dem Wiegen schreien durch die Wohnung. „Was wird was?“ Frage ich etwas irritiert. „Das Gewicht, das ich mir für die Hochzeit vorgenommen hab!“ sagt sie. An sportlichem Eifer und Disziplin hat sie mich in den letzten Wochen überrundet und je näher ihre Kleid-Anpassung rückt, desto aktiver wird sie. Heute schleifte sie mich auf eine Jogging-Runde durch Berg-Am-Laim. Der Partnerlook war dabei völlig zufällig. Während ich schon froh war, dass ich die 6 Kilometer dank Kinesiotapes an den Beinen schmerzfrei überstanden habe, war es für sie erst der Auftakt zu einem Triathlon. Kaum zuhause angekommen startete sie mit dem Rad weiter zum Schwimmbad. Respekt! Ich wollte eigentlich Fußball spielen, aber das ist in diesen Tagen schwieriger als man denken sollte. So folgt bei meinem Triathlon dem notgedrungenen Fahrradfahren weder Fußball noch Schwimmen, sondern im Bestfall Maßkrugstemmen im Biergarten.Prost!

Endspurt

Noch 45 Tage bis zur Hochzeit

Noch 45 Tage bis zur Hochzeit

Die Fußball-WM in Brasilien läuft auf Hochtouren. Ich wünschte das könnte ich auch von mir behaupten. Nachdem ich seit monaten an Muskelverletzungen in der Wade laboriere, habe ich nun schwere Geschütze aufgefahren und mir Waden-Bandagen beim Sport Schuster für 45 Euro gekauft. Außerdem Pferdesalbe zum Aufwärmen und Massieren der strapazireten Wade. Am vergangenen Samstag kam das beim Hobbyliga-Fußballspiel des SV Satt gegen den FC Lehel erstmals in Kombination zum Einsatz. Ich wurde nach einer halben Stunde eingewechselt und spielte dann durch. Schmerzen hatte ich nur in den letzten 10 Minuten richtig. Es reichte für ein 2:2. Die Tage danach war Regneration durch Eves Massagekünsten mit dem ein oder anderen Work-Out angesagt.

Heute wollte ich eigentlich im englischen Garten Fußball spielen. Da war ich aber angesichts des Spiels Holland gegen Australien der Einzige. Etwas angefressen bin ich stattdessen zum Laufen. Der erste Lauf-Versuch seit 8. April und damit seit mehr als zwei Monaten. Klar, war ich einige Male Fußball spielen, was auch einigermaßen ging. Allerdings habe ich den namensgebenden Sport dieses Blogs arg schleifen lassen. Heute also wieder. Nehme mir vor soweit zu laufen, wie ich kann. Das ist in diesem Fall ein Kilometer, dann macht sich die Wade bemerkbar. Zur Abwechslung aber dieses Mal die Rechte. An der problematischen Linken fehlt sich dank Pferdesalbe und Bandage nichts. Da ich in der rechten Wade keine Probleme hatte, lies ich sie unbehandelt – scheinbar ein Fehler. So macht das keinen Spaß. Ich trabe noch weiter bis zum Trim-Dich-Pfad an der Kirchenstraße, wo ich drei Mal 15 Wiederholungen von Liegestützen, Liegezügen sowie vier verschiedenen Sit-up Varianten mache. Beim Heimweg läufts noch unrunder. Insgesamt laufe ich 2,75 Kilometer in 13:50 Minuten mit einer Work-Out-Unterbrechung von 10 Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,9 km/h ist gar nicht so schlecht dafür, dass ich mir vorkam, als würde ich nur humpeln und hinken wie der Glöckner höchstpersönlich.

Zuhause lege ich noch ein Work-Out nach, denn jetzt beginnt der Endspurt um bei der Hochzeit eine gute Figur zu machen. In zehn Tagen ist immerhin schon mein Jungesellenabschied :/Der Weg wird wohl nur über Fitness-Training und Schmerzen führen. Während Holland und Australien gerade ein torreiches Spielabliefern werde ich mir Spanien gegen Chile mit Eve in der Strandbar um die Ecke anschauen und ein paar Cocktails schlürfen. Dort hab ich erst gestern neue Videos für Eurosport gedreht:

https://de.eurosport.yahoo.com/video/sotipptderboss-kommt-spanien-zur-ck-164659751.html?soc_src=copy

Fast hätte ichs übersehen: Es gibt übrigens wieder die Raportage von Blumentopf!

Morgenlauf-Comeback

Lauf-Comeback

erbärmliches Runtastic-Protokoll beim Lauf-Combeback

Noch 116 Tage bis zur Hochzeit

Heute bin ich erstmals seit meiner Waden-Verletzung am 21. Februar wieder um 7 Uhr aufgestanden um zu laufen. Es hat sich einiges verändert. Vor allem fiel mir auf, dass es morgens schon sehr hell ist, während ich vor zwei Monaten noch in der Dunkelheit laufen konnte. Außerdem ist meine Kondition wie weggeblasen. Ich lief den ersten Kilometer in einem Durchschnittstempo von 12 Km/h und musste dem schnell Tribut zollen. Statt wie gewohnt die Kirchenstraße runter zu pflügen, bog ich rechts ab und suchte mir den schnellsten Rückweg nach Hause. Ich bekam überhaupt keine Luft und kam mir vor wie ein Astmathiker. Dabei hatte ich noch vor einer Woche mein Sechs-Monatiges-Nicht-Raucher-Jubliäum gefeiert. Nach gerade mal 12 Minuten war mein morgentlicher Ausflug auch schon wieder beendet und ich war fix und fertig wieder zu Hause. Immerhin habe ich dabei knapp 200 Kalorien verbrannt. Aber eindeutig zu wenig um jetzt wieder etwas abzunehmen. Mein Gewicht hat sich zwischen 86 und 88 Kilogramm eingependelt. Dabei habe ich in den letzten Woche NULL auf meine Ernährung geachtet und sogar Süßigkeiten wieder für mich entdeckt. Diese Kinderriegel sind besonders lecker. Die müsst ihr mal probieren!

Da ich mir diesen Luxus aber nur leisten kann, wenn ich trainiere, lege ich am Abend noch ein 5-Minuten-Workout von Youtube-Fitness-Guru Karl Ess nach. Diesesmal besteht eine Trainingsrunde aus folgenden Übungen a 30 Sekunden.

  • seitliche Liegestützen
  • Kniehebe-Sprünge
  • Liegendradfahren


Diese Runde mache ich insgesamt fünf Mal durch und komme am Ende auf 58 Liegestütze, 121 Kniehebe-Sprünge (fahren am meisten ein) und 230 Liegerad-Bewegungen. Der Schweiß rinnt mir wieder aus allen Poren und ich kann guten Gewissens zu meinem Salat Haloumi-Käse dazuessen.

32. Erkältung und Zerrung

Einige haben gefragt, warum ich nix mehr poste. Ich habe mir vor einer Woche eine Wadenzerrung zugezogen und kann deswegen leider nicht laufen. Zu allem Überfluss habe ich mich kurz darauf auch noch erkältet, was ein Fitness-Training leider auch nicht möglich macht. Schon eine Verarschung, dass ich krank werde, obwohl ich mich in den letzten Wochen so gesund ernährt habe wie noch nie in meinem Leben. Ich befinde mich aber schon auf dem Weg der Besserung und mit jedem tatenlosen Tag steigt die Motivation wieder voll ins Training einzusteigen. Mein Plan im März sieht folgendermaßen aus:
– Mit hundredpushups.com 100 Liegestütze am Stück schaffen
– mindestens dreimal pro Woche mindestens 6 Km Laufen
– Bauchfett durch eiweißhaltige Ernährung reduzieren

Außerdem trainiere auf ein Etappenziel hin. Am 12. April findet in München das Spartan Race statt. Das hat weniger was mit der hiesigen Schaufebier-Brauerei zu tun, als mit einem Hindernis-Rennen über verschiedenste Quäl-Apparate a la Barras.

31. Die Wade der Nation

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Mein erster Lauf in dieser Woche findet erst am Mittwoch Abend statt. Montag hatte ich noch schwere Beine vom Fußball am Wochenende. Dienstag und heute Morgen hatte morgens zuvor nie die Kraft aufzustehen. Laufe sehr dynamisch los. Es geht wie von alleine. Ohne Anstrengung lauffe ich einen 12er-Schnitt und komme mir richtig athletisch vor. Halte das Tempo bis zum Friedensengel und muss kaum schnaufen. Am Friedensengel bin ich fast schon in einem Geschwindigkeitsrausch und will mir meinen Geschwindigkeitsschnitt und meine gute Zeit nicht beum Treppen-Training ruinieren. Also laufe ich bei den Parkanlagen am Fuße der Statue drei Runden. Auf dem Heimweg macht sich plötzlich meine linke Wade bemerkbar und fängt an zu zwicken. Ich laufe erst noch weiter, doch das Stechen wird immer stärker bis ich nicht mehr auftreten kann. Muss die restlichen 2 Kilometer heimhumpeln. Um es mit Andi Brehmes Worten zu sagen: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Diese ewigen Wadenprobleme haben mich in den letzten zwei Jahren kein einzig normales Fußballspiel machen lassen. Ok, da war ich auch sonst immer mega unfit, doch jetzt streikt das Teil schon wieder, obwohl ich deutlich fitter bin. Ärgerlich, dass mich das jetzt das erste Satt-Testspiel am Samstag kostet und auch an Laufen ist erstmal nicht zu denken. Zum Glück hab ich mein Fitness-Rad.

29. Rade – The Daywalker

Rade - The Daywalker

Rade – The Daywalker

13.2.2014 – 7:00 Uhr – Noch 170 Tage bis zur Hochzeit

Der Wecker lässt mich senkrecht in die Höhe schießen. Ich laufe los, aber es ist schon hell. Verdammt! So habe ich mir das nicht vorgestellt. Das gefällt mir gar nicht. Habe ich mich doch sonst im Schutz der Dunkelheit sehr wohlgefühlt, da man da nicht so gut gesehen und ausgelacht werden kann. Anders als Kanadier, die im Dunkeln Angst haben, ziehe ich die Dunkelheit dem Tageslicht vor. Da mir aber Licht relativ wenig anhaben kann nennen sie mich Rade, den Daywalker. Bin wie Batman nachtaktiv. Während meines gesamten Laufes quält mich die Frage, warum es jetzt dann einen Kinofilm namens „Batman vs. Superman“ geben soll. Warum sollten die gegeneinander kämpfen? Streiten Sie, wer mehr Leben retten kann? Hätte Batman überhaupt eine Chance? Schließlich ist er ein Mensch, während Superman ein Außerirdischer ist. Ok, mit Kyptonit vielleicht. Muss dabei an Muhammed Ali denken, der sich im Flugzeug nicht anschnallen wollte und zur Flugbegleiterin sagte: „Superman braucht keinen Gurt!“ Woraufhin die Flugbegleiterin schlagfertig antwortete: „Superman braucht kein Flugzeug!“

Die zwei selbstgemachten Burger von gestern Abend liegen mir noch schwer im Magen. Burger-machen war Eves Idee. Und das als Vegetarierin. Diese Frau muss man einfach lieben! Deswegen gebe ich mich heute auch mit 20 Friedensengelrunden zufrieden, damit ich sie noch sehe bevor sie in die Arbeit muss. Außerdem werde ich von einem schwarzen Mann verfolgt, den ich versuche abzuhängen. Doch er ist erst weg, als ich ins Haus gehe. Unheimlich. So sah er aus:

Der schwarze Mann verfolgt mich

Der schwarze Mann verfolgt mich

Schulter schmerzt, Beine schwer, flaues Gefühl im Magen. Es ist mehr Kampf als sonst was. Aber ich schaffe ich es in einer humanen Zeit, so dass ich beinahe überlege meine Runtastic-Aktivitäten auf Facebook zu posten. Naja, soweit bin ich noch nicht wirklich. Schaffe es nach einer Express-Duschung gerade zu ihrem zweiten Kaffee wieder ins Bett, wo ich noch in den Genuss einer halbstündigen Kopfmassage komme. Das Leben ist schön und die Schmerzen vom Laufen vergessen. Mir geht es jeden Tag so: JACKPOTT!

28. Radek gegen die Maschin‘

Bananen-Shake nach dem Laufen

Bananen-Shake nach dem Laufen

10.2.2014 – noch 172 Tage bis zur Hochzeit – Maria Riesch holt Olympia-Gold in der Kombination in Sotschi.

Sonntag war sportliche Pause. Am Monatg wurde es erst abends sportlich. Während Eve erstmals ins Volleyball-Training ging, vertrieb ich mir die Zeit auf den Straßen und Treppen Haidhausens. Ich hatte sogar richtig Bock zum Laufen und war gespannt, wies läuft. Die Beine waren noch ein bißchen schwer vom samstags-Squash-Match gegen Phily, das ich übrigens mit 4:1 nach Sätzen gewonnen habe. Wechsle erstmals meinen Laufpulli vom grauen, kuschligen Monaco Sports-Sweater zum leichten, dynamisch, blauen Adidas-Sweater.

Laufe los wie ein wilder Stier und schaffe den ersten Kilometer in der olympischen Bestzeit vno 4:20 Minuten bei einer Geschwindikeit über 13 Km/h. Bis zum Friedensengel halte ich das Tempo in etwa. Drehe wie immer meine Runden auf den 96 Stufen (48 rauf, 48 runter). Brauche heute gar keine Ablenkung für mein sonst immer maulendes Hirn. Höre einfach Musik und hab a Guade Zeit. Ertappe mich dabei dass ich tänzelnd über die Stufen schwebe. Ab und zu kreuzen andere Läufer meinen Weg, die mich zusätzlich motivieren das Ende der Stufen vor ihnen zu erreichen. Nach 30 Etappen dehne ich mich kurz und trete den Heimweg an.  Im Vergleich zu vor einem Monat fühle ich mich als könnet ich Bäume ausreißen. Das würde ich natürlich nie tun, gibt ja sowieso nur noch sowenige davon. Auf dem Heimweg lege ich noch einen Zwischensprint gegen den 191er Bus ein. Muss allerdings einsehen, dass ich noch nicht so schnell bin wie eine Maschine. Noch nicht! Außerdem gibt es noch einen Sprint durch den Leuchtenbergtunnel mit anschließendem Treppenfinish. Ich laufe ohne Stop auf einer grünen Welle nach Hause und absolviere so auf jedem Teilabschnitt mehr als 10 Km/h.

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