Archiv der Kategorie: Reise

Misano 2015 – MotoGP-Wochenende an der Adria

Im September 2015 machte die MotoGP Station in Misano unweit vom Adria-Badeort Rimini. Ich nahm meinen Kumpel Alex mit und wir hatten ein legendäres Wochenende mit vielen Highlights.

Am ersten Tag trafen wir den zweimaligen Weltmeister Marc Marquez sowie den späteren Moto2-Weltmeister Johan Zarco zum Interview.

Am Abend gings zum Essen bei Dainese, wo wir den Motorrad-Rekord-Weltmeister Giacomo Agostini trafen.

Ein anderer Ausflug führte uns mit Ex-Fahrer Alex Hofmann ins Stadtzentrum nach Rimini zur Valentino-Rossi-Ausstellung und in den Heimatort des italienischen Volkshelden in Tavulia.

Das Rennen am Sonntag war das I-Tüpfelchen mit einem Regenrennen und einem Sieg von Marc Marquez.

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Radek reist … Katar – Mit der MotoGP in Doha

Die MotoGP-Saison 2015 startet Ende März mit dem Rennen in Katar. Ich fliege erstmals in meinem Leben Business Class und dann gleich mit dem A3

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80 von Emirates. Ich war bis dahin kein großer Fan vom Fliegen, aber bei diesem Flug fühlte ich mich im wahrsten Sinne des Wortes wie im Himmel. Man hat eine ganze Reihe, wo normal drei Leute sitzen, für sich allein und kann den Sitz so flach machen, dass man wie im Bett liegt. Aber Schlafen will man nicht, weil ständig leckeres Essen (sogar mit echtem Besteck und Tellern!) oder Getränke (Champagner und alles was man will) geliefert wird, man einen 20-Zoll-Fernseher mit allen Filmen der Welt hat und sich zu allem Überfluss an Board noch eine Bar mit einer Barkeeperin ist, die einem jeden Drink mixt, den man will. Leider dauert der Flug nur 6 Stunden bis man in Dubai umsteigen muss. Falls sich jemand fragt: Wo liegt Dubai?WP_20150325_006

Doha liegt in der Wüste und ist die Hauptstadt Katars. Katar widerrum ist eines der reichsten Länder der Welt. Der Reichtum basiert auf Gasquellen, die unter dem Wüstensand liegen. Die reichen Kataris bilden eine Minderheit im Land, lassen aber viele Ausländer für sich arbeiten – manchmal, so munkelt man, unter Vernachlässigung der Menschenrechte. Von irgendwelcher Sklavenhaltung habe ich bei meinem fünf-tägigen Ausflug allerdings nichts bemerkt.

WP_20150325_009Doha im März ist sehr heiß. Mindestens 30 Grad, ideales Badewetter. Allerdings ist der Strand nicht wirklich so schön. Von Doha selbst habe ich nicht viel gesehen außer das Hotel, die Wolkenkratzer im Vorbeifahren und die 20 Kilometer entfernte Rennstrecke Losail-Circuit. Erstmals bin ich bei einem Rennen ganz nah an der Rennstrecke und lerne gleich am ersten Tag die deutsche Motorrad-Hoffnung Jonas Folger kennen. Der dreht mit Alex Hofmann im Safety Car eine heiße Runde auf der Rennstrecke mitten in der Wüste. Anschließend gehts auf die Pressekonferenz, wo ich den größten Motorradfahrer dieser Tage Auge in Auge gegenübersitze. Darunter auch die lebende Legende Valentino Rossi (9 Mal Weltmeister), Marc Marquez (jüngster Doppelweltmeister) und Jorge Lorenzo (2 Mal MotoGP-Weltmeister). Das Rennen unter Flutlicht gewann schließlich der Altmeister Valentino Rossi mit seinen 36 Jahren. Ich hatte absolut Blutgeleckt. Die MotoGP ist wirklich unglaublich spannend und spektakulär.

Radek reist … Rom – Die ewige Stadt

Im Sommer 2013 hatten Eve, ihre Schwester Toni und deren Cousine Marlena aus Amerika die glorreiche Idee einen Städte-Trip nach Rom (Italien) zu reisen. Ich sah es als meine Pflicht an auf die Mädels aufzupassen.

Der erste Stelzbock lies nicht lange auf sich lange warten. Ein komischer Typ mit einer Melone (Hut) laberte uns am Flughafen an und erzählte, dass er auf ein Gaukler-Treffen in Rom wolle. Quod erat demonstrandum!

Vier Tage lange ziehen wir und alle nur erdenklichen Kirchen und Statuen rein. Nur auf die Warteschlange am Vatikan hatten wir keinen Bock.

Dafür haben wir eine guade Zeit im Colosseum und an der Spanischen Treppe. Außerdem habe ich das Speiseeis nach jahrelanger Abstinenz wieder für mich entdeckt.

Radek reist USA – der Klassiker

Was war das damals für ein Aufschrei, als ich 2007 in die USA flog und mit mehreren Stunden Videomaterial auf ausrangierten MiniDV-Bändern wieder zurück kam. Monate später präsentierte ich meinen ersten Urlaubsfilm der Öffentlichkeit, die sich vor Begeisterung überschlug.

Der Grund: erstmals traute sich jemand die Konventionen des stinklangweiligen Urlaubsfilms über den Haufen zu werfen und einen kurzweiligen, informativen und unterhaltsamen Film abzuliefern, anstatt seinen Zuschauern die Scheiße aus dem Leib zu langweilen. Komischerweise hat sich diese Art der Berichterstattung auch im Jahr 2015 noch nicht durchgesetzt, weswegen es sich bei diesem Oevre um einen modernen Klassiker handelt.

Hier nur ein paar zufällig ausgewählte Meinungen über das Video:

„Ein episches Meisterwerk des Gehirnfaschings“ (Köln Hellau)
„Ein moderner Klassiker des Reisevideos“ (Süddeutsche Zeit)
„Das Geilste, was ich je gesehen hab!“ (Jenna Janeson)
„Langweilige Urlaubsvideos gibts ja schon genug!“ (Weg24.de)
„Atemberaubende Geschwindigkeit!“ (Automagazin-Welt)
„Warum haben die mich nicht besucht?“ (Marc Suckerberg)
„So macht Erdkunde Spaß!“ (Dr. Witali Klitschkow)

Weil es damals weder Internet noch Youtube gab, habe ich nun auf den Tag genau zum 8. Jahrestag meines ersten USA-Trips den Director’s Cut dieses Meisterwerk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht um meine Video-Reihe „Radek reist“ um eine weitere Episode zu erweitern. Und ja, mir war langweilig, weil Eve in Düsseldorf ist.

Die Story

Es ist Dezember 2007. Der 24-jährige Radek reist erstmals in die USA und besucht seinen Kumpel Chrisler in San Diego. Ein Road-Trip führt die beiden über Los Angeles nach Las Vegas. Jung und naiv erforschen Sie das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Süß, wie sie damals dachten 100 Dollar wären viel Geld ROFL

Viva Las Vegas!

Am 1. April fliege ich mit K nach Las Vegas. Wir fanden es ist an der Zeit mal wieder in der Heimat vorbei zuschauen. Eine Woche Las Vegas! So lange war ich noch nie dort, bei meinen verhergegangenen drei Besuchen 2007, 2010 und 2013. Jetzt also der vierte Vegas-Trip und der dritte mit Bruder K. WP_20150402_002Die 17 Stunden Hinreise ist relativ schnell vergangen oder zumindest denkt man keine Sekunde mehr über die Strapazen – die man uns zweifellos ansah – nach, wenn man endlich geheiligten Boden betritt bzw. die Ankunftshalle des Flughafen Las Vegas McCarran International Airport.

WP_20150407_031Klar, dass man nach 17 Stunden Anreise erstmal eine Erfrischung braucht und was ist erfrischender als Fiji Water? Höchstens noch Budwiser-Bier, was im Prinzip dasselbe ist wie Fiji Water nur mit ein bißchen Biergeschmack. Ich mags trotzdem.

Wir steigen im Linq Hotel direkt am Las Vegas Strip gegenüber vom Caesars Palace ab. Für ca. 30 Euro die Nacht ist das ein echtes Schnäppchen. Das Hotel hieß bei meinem letzten Vegas Besuch vor zwei Jahren noch Quad und wurde sehr gut renoviert. Die angrenzende Fußgängerzone mit dem Riesenrad Highroller kann sich auch sehen lassen.

WP_20150407_011Die Fahrt im mittlerweile höchsten Riesenrad der Welt war eines der absoluten Highlights in Vegas. Wir haben uns für je 35 Dollar die 30-Minuten-Fahrt in einer Bar-Gondel herausgelassen. Es gibt insgesamt 6 Gondeln in denen eine Bar mit Barkeeperin ist. Normalerweise passen bis zu 25 Leute in eine Gondel. Wir hatten aber Glück und um halb sechs wollte außer uns kein anderer fahren. Nicht nur, dass wir so nicht anstehen mussten – besser – wir hatten die Gondel und die dazugehörige Barkeeperin für uns alleine! Ein Traum! Um eine Gondel exklusiv zu mieten zahlt man normalerweise mehr als 1000 Dollar. Wir haben sie für 70 Dollar bekommen. Gute Deal! Das Rad bewegt sich schön langsam und man hat lange was von der Aussicht über Las Vegas. Wir haben es bei Tageslicht gemacht – bei Nacht ist es aber bestimmt auch nicht schlecht. 30 Minuten und 5 starke Drinks später steigen wir nur ungern, aber sehr glücklich aus der Gondel. Ich wäre am liebsten noch eine Runde gefahren, allerdings gibts in der Gondel keine Toilette.

WP_20150406_016 1Ein weiteres Highlight war der Helicopter-Flug über den Las Vegas Strip bei Nacht. Wir wurden von einem Kleinbus am Hotel abgeholt und zu einem Flugplatz außerhalb von Las Vegas gebracht. Dort stiegen wir mit zwei anderen in den Helicopter. Die anderen durften leider vorne sitzen, aber auch so war mein erster Helicopter-Flug ein unvergessliches Erlebnis. Auf und ab am Las Vegas Strip und über Downtown zu fliegen, wenn es dunkel ist – wow! Der Flug dauerte gerade mal 15 Minuten, dann sind wir wieder am Flugfeld gelandet.

WP_20150402_026Die meiste Zeit unseres Vegas-Trips verbrachten wir natürlich in Casinos. Vor allem das SLS (Ehemals Sahara) ist eine positive Neuerung mit eleganter Ausstattung, sehr guten Blackjack-Regeln und einem noch besseren Whiskey Sour. Wir haben viele Stunden Blackjack gespielt. Leider lief es bei mir in den ersten Tagen alles andere als erfolgreich, so dass ich meine Blackjack Karriere fast schon an den Nagel hängen wollte und mich lieber bunten Spielautomaten widmete. Aber das macht einen auf Dauer auch nicht glücklich, also kehrte ich mit geringeren Einsätzen zurück an den Blackjack-Tisch und verbuchte meine Verluste als außerplanmäßige Betriebsausgaben, die ich bald schon wieder mit meiner Blackjack-Webseite http://www.blackjack-vegas.de eingenommen hatte. Spielerisch war ich vom Vegas-Trip aber dennoch ein wenig enttäuscht, da ich mit großen Erwartungen an die Sache rangegangen war, nachdem ich bei meinem Karibik-Urlaub mehr als tausend Euro bei Blackjack gewonnen hatte. Vegas ist scheinbar kein gutes Pflaster mehr für mich zum Zocken. Aber man fährt auch nicht wirklich nach Las Vegas um etwas zu gewinnen.

WP_20150403_006Wenn wir nicht spielten, dann schauten wir uns irgendwo Eishockey-Spiele der LA-Kings an oder  fraßen uns durch das kulinarische Angebot der Zockerstadt. Besonders auf den neueröffneten Shake Shack Burger im New York New York freute ich mich, weil ich bereits vor zwei Jahren in New York den besten Burger der Welt im Shake Shack gegessen hatte. K bevorzugte allerdings den In & Out Burger, für den wir am Ostersonntag extra die zwei Kilometer abseits vom Strip gelaufen waren um festzustellen, dass er geschlossen hat. Am Tag darauf haben wir dann dafür zwei Burger dort gegessen. Man fährt auch nicht zu unbedingt zum Abnehmen nach Las Vegas.

Fliegen für Anfänger

Ich bin durch meinen Job bei der MotoGp in diesem Jahr schon sehr viel gereist, geflogen und an Flughäfen gewesen. Noch bis vor kurzem hatte ich eine irrationale Angst vorm Fliegen, die jetzt einfach nur einem Hass gegenüber der anderen Passagiere gewichen ist. Da gerade Sommerpause ist, habe ich Zeit als erfahrener Passagier mal ein paar Grundregeln aufzustellen, die das unsägliche Verweilen in einem Passagierflugzeug erträglicher machen würden.

Dinge, die man im Flugzeug nicht macht

1. Sich in die Boarding-Schlange stellen

Man muss sich beim Boarding nicht in die Schlange spießbürgerlicher Feiglinge stellen, die Angst haben, den Flg zu verpassen. Wer früher drin ist, bekommt auch keinen besseren Platz. Denn dafür gibts den sogenannten Boarding Pass. Da steht sogar der genaue Platz drauf. Und meistens sind mehr Plätze frei, als man überhaupt braucht.

2. Koffer als Handgepäck

Zugegeben, ich bin neidisch auf Leute, die kein Gepäck einchecken müssen. Sie können länger dem Flughafen fernbleiben, müssen keine schwere Tasche durch die Gegend zerren und am Ankunftsort nicht ewig auf ihr Gepäck warten. Es hat schon Vorteile. Wenn man aber seinen normalen Koffer einfach als Handgepäck ins Flugzeug schleust, könnte es Probleme geben. Entweder der Koffer wird einem beim Boarding abgenommen oder man sorgt für Stau und Verwirrung im Flugzeug, weil der Koffer nicht durch den Gang oder ins Gepäckfach passt. Also lieber checken, dass das Gewicht von 10 Kilo nicht überschritten ist. Hier gibts eine praktische Kofferwaage.

3. Schuhe ausziehen

Du bist hier nicht zu Hause! Lass also verdammt nochmal deine Schuhe an! Neben den ganzen Magenwinden, die in einer Flugzeugkabine kursieren, kann man auch den Geruch von Stinkekäse durchaus verzichten, wenn es nicht sein muss.

4. Tomatensaft bestellen

Nirgends auf der Welt habe ich je jemanden einen Tomatensaft bestellen hören. Außer, man betritt ein Flugzeug und hebt ab. Plötzlich sind alle ganz wild auf Tomatensaft. Mal im Ernst: Im Flugzeug trinkt man Alkohol und zwar nur den härtesten, den das Boardpersonal ausschenkt, um die Qualen einer Flugreise annähernd erträglich zu machen.

5. Lehne verstellen

Man verstellt seine Rückenlehne nicht! Schon gar nicht, in der Holzklasse! Man bekommt dafür ca. 10 Grad mehr Rücklage, geht seinem Hintermann damit aber 100%ig auf den Sack. Zum Beispiel, wenn man gerade isst, sein Bier abgestellt hat, etwas schreibt oder gar versucht auf der Ablage zu schlafen. Mit der Verstellung der Lehne löst man zusätzlich eine Kettenreaktion aus und schränkt den Hintermann ein, der wiederrum seine Lehne zurückstellt. Hallo Dominoeffekt.

6. Klatschen

Auch, wenn man noch so überrascht ist, wenn man mit dem sichersten Verkehrsmittel der Welt heil ankommt, klatscht man nach einer Landung nicht. Ein Pilot ist ein hochbezahlter, seine Frau mit Stewardessenbetrügender Playboy, der sich am Ende noch etwas darauf einbildet, seinen Job halbwegs richtig zu machen, wenn er nicht gerade für mehr Lohn oder die Rente ab 45 streikt. Oder klatschst du auch, wenn der Busfahrer dich zu deiner Haltestelle bringt?

7. Sofort nach der Landung aufstehen

Klar! Niemand ist gerne im Flugzeug. Es geht gar nicht, nach der Landung sofort aufzuspringen und hektisch zu prüfen, ob das Handgepäck im Fach über einem ebenfalls den langen Flug von München nach Paris überstanden hat und sich dann sechs Minuten, eingepfercht von anderen ADHSlern, nervös die Füße in den Bauch zu stehen. Und solange die Türen nicht offen sind, kommt eh keiner raus.

Ich freu mich schon auf den nächsten Flug! Am 5. August gehts nach Indianapolis. 12 Stunden reinste Freude.

Paris – Je t’aime / Radek reist #02

Muss nach Paris. Eurosport-Workshop.
Stehe um fünf Uhr auf, denn der frühe Vogel startet um 7.
Hole mir einen Kaffee zum gehen und führe ihn ad absurdum.

Treffe auf dem Klo zufällig meinen Freund Rocko.
Fliegt auch nach Paris.
Ich war bisher erst einmal vor 20 Jahren dort.
da hab ich aber nicht viel gesehen außer das Disneyland.
Hake den ersten Punkt meiner Todo-Liste im Flugzeug ab und esse ein labbriges Croissant.
Lande am Flughafen Charles de Gaule.
War wahrscheinlich irgendso nen könig.
Ist immer wieder erstaunlich, wie alle aufspringen sobald das Flugzeug steht um dann fünf Minuten rumzustehen bis sich die Türen öffnen.

Fahre mit meinen Kollegen im Taxi zum Hotel.
Kostet schlappe 75 Euro.
Gehen zu Fuß über die Seine zum Eurosport-Headquarter.
Dort ist der Workshop zur MotoGP
Davon berichtet Eurosport 2015 Live.
Das deutsche Team besteht neben mir aus Alex Hofmann, Barbara, Dirk Raudies und Ron Ringguth.

Nach dem Workshop geht’s für die anderen in die Bar, für mich ins Hotel.
Bin grippisch und schlafe erstmal eine Runde.
Fahre dann mit dem Taxi an der Seine entlang.
Sehe das erstmal in meinem Leben den Eiffelturm. Außerhalb von Las Vegas.
Fahre am Invalidendom, dem Grad Napoleons vorbei.
Treffe die anderen in einer Bar in St. Germain.
Dort läuft das Champions-League-Spiel der gleichnamigen Mannschaft im Fernsehen-
Paris spielt 2:2 gegen Chelsea und ist im Viertelfinale.
OUI!
Ron ext eine Flasche Wasser und wir holen Thekengold.
Am nächsten Tag bin ich noch kränker und nehme direkt nach dem Workshop einen frühen Heimflug.

Fazit: Paris ist besser als erwartet. Ich auf jeden Fall bald zurück kommen.

Kamera: Sony AZ1 (http://bit.ly/sony_az1)
Video-Editor: Magix Video Deluxe (http://bit.ly/magix_video_deluxe_2015)
Powered by http://eurosport.yahoo.de

Radek reist – 44 Stunden Barcelona

Die Messebaufirma Wenger-Wittmann beauftragt mich.
Ich soll ein Video vom Nokia-Stand auf dem World Mobile Congress in Barcelona drehen.
Flug, Hotel und Mietwagen buche ich in 10 Minuten.
Und ab in die Luft!
Zwei Stunden später lande ich am Flughafen von Barcelona El Prat.
Hole mir den Mietwagen, der 5 Euro am Tag kostet.
Aber klar nehm ich die überflüssige Versicherung!
Fahre zum Messegelände Fira Congres.
Der Verkehr ist gewöhnungsbedürftig.
Suche den Nokiastand und treffe meine Kontaktperson.
Bespreche mit ihn kurz, wann und was gefilmt wird.
Fahre kurz in meine Unterkunft.
Grand Central Inn – hört sich besser an als es ist.
Aber während der Messe darf man nicht wählerisch sein.
Zurück auf den World Mobile Congress beginne ich mit der Arbeit.
Fange den Nokiastand aus allen möglichen Winkeln ein.
Enttäuscht stelle ich fest, dass sie keine Giveaway-Handys verteilen.
Bin aber auch mit meinem Lumia 925 hochzufrieden.
Um acht bin ich fertig mit den Aufnahmen.
Ziehe mir im Zimmer ein Feierabendbier rein und schmiede Pläne.
Laufe dann aber nur planlos rum und lande in einem Irishpub.
Da weiß man wenigstens, was man hat.
Um zwölf gehe ich ins Bett.
Am nächsten morgen gehts um 7 auf die Messe.
Dieses Mal Filme ich den leeren Stand.
Um die Architektur in rechte Licht zu Rücken.
Bis Mittag  ist alles im Kasten.
Das Video ist am Ende 90 Sekunden lang.
Habe also noch den halben Tag für ein intensives Sightseeing-Programm.
Im Zimmer ziehe ich mir was bequemeres an.
Als erstes gehts in Kaufhaus El Corte Ingles.
In der Kantine im achten Stock ist das Essen bescheiden, aber man hat einen ganz guten Ausblick auf den Placa de Catalunya.
Sehe von dort auch die Sagrada Familia.
Mein nächstes Ziel.
Fahre mit der Metro hin.
Die sowohl beeindruckendste als auch schlechteste Kirche, die ich je gesehen hab.
Die bauen seit 200 Jahren dran.
Ein Ende ist nicht in sicht.
Wirtschaftskrise und Siestas verzögern den Bau.
Das Wetter: no es buenos.
Weiter zur Casa Mila.
Die hat ebenfalls Antoni Gaudi gebaut.
Der war schon so ein Spaßvogel!
Weiter die Straße runter – La rambla, die Flaniermeile, also flaniere ich
Bin auf der suche nach den sagenumwobenen Taschendieben, aber die wollen bei dem Wetter scheinbar nicht arbeiten.
Es regnet in Strömen. Ich wärme mich in einer Taverne mit zwei Capiccinos während es draußen donnert.
Gehe auf den Josepmarkt.
Da gibts Schinken bis zum abwinken
Und jede Menge Fruchtsäfte.
Ich kaufe den erstbesten Kiwi-Smoothie.
Ein Impulskauf… Drei Meter weiter kostet er die Hälfte.
Egal trotzdem lecker.
Nehme eine Abzweigung zum Placa del rei – toller Platz.
Weiter richtung Süden zur columbus statue.
Der Entdecker Amerikas zeigt knapp an Mallorca vorbei richtung Algerien.
Und plötzlich bin ich am Meer.
Da es da nicht weiter geht, dreh ich wieder um.
Passiere das Capitania General, den Sitz der katalanischen Regierung.
Die Türen mit Goldbeschlägen sind auf Hochglanz poliert. Aber jeder vierte Spanier ist Arbeitslos.
Weil mir die Füße vom rumlaufen weh tun, die Kaffees Durst auf was Richtiges gemacht haben, ich mich aufwärmen will und außerdem tierisch strullern muss, trink ich ein Guiness in einer Bar namens Guiness.
Danach statte ich am Placa Antonio Lopez der Santa Maria de Mar einen Besuch ab.
Fotografieren war verboten, hier meine Gedankenskizze.
Um die Ecke schoppe ich Mitbringsel und fahre zurück in die Absteige
Nach einem Powernap will ich mal diese Tappas ausprobieren.
Gehe ins El Bixto, kleines Lokal mit Speisekarte auf spanisch – no comprende!
Ich bestelle auf gut Glück etwas mit Chorizo.
Bekomme ein Salamibrot mit Oliven. Perfekt!
Gehe weiter in ein Cafe namens Cappucccino, die haben aber auch Bier.
Im Fernsehen läuft Fußball. Barcelona gegen Villareal.
Barca gewinnt 3:1. Ole!
Ich gehe um zehn ins Bett und stehe um fünf wieder auf.
Zahle 50 Euro fürs parken in der Tiefgarage.
Fahre zum Flughafen El Prat.
Stresse mich unnötig beim Check-In und bin wieder viel zu früh beim Boarding.
Hätte also locker noch 5 Minuten länger schlafen können.
Man erkennt einen Flug nach Deutschland immer an der komplett sinnlosen Schlange beim Einsteigen.
Es gibt doch reservierte Sitzplätze. Und außerdem sind die unreservierten eh viel besser.
Erhebe beim Einsteigen Anspruch auf die leere letzt Reihe.
Naja, ganz leer war sie nicht. Da saß so ein Zwetschgenmandal, das hatte die gleiche Idee.
Ich ermahne ihn: „Spezi! Wir wissen beide, dass du nicht hier sitzt!“
Er räumt die Reihe und ich hab mehr Platz.
Kommunikation ist alles.
Fliege dem Sonnenuntergang entgegen nach München.Fazit: Barcelona ist eine tolle Stadt! Ich freu mich, wenn ich bald wieder zurück komme. Gibt noch viel zu sehen. Zwar geht es hier nicht so kriminell und gefährlich zu wie im Reiseführer beschrieben. Aber die Enttäuschung darüber hält sich in Grenzen.
Kameras:
Nokia Lumia 925 Handy (http://goo.gl/3LT2pn)
GoPro HD Hero 3 white (http://goo.gl/Y1fNO9)
Edited with Magix Video Deluxe (http://goo.gl/xH6XO2)
Inspiriert vom Marco Polo Reiseführer (http://goo.gl/I1Jadz)Gefällt’s dir? Daumen hoch!
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