Archiv für den Monat März 2014

Satter Saisonauftakt

Radeks Ballkünste

Radeks Ballkünste

Noch 124 Tage bis zur Hochzeit.

Da ich am Sonntag schon früher aus dem Winterurlaub zurück war und meine Wade den Strapazen Wandern, Laufband und Schlittenfahren stand hielt, entscheid ich mich spontan dafür beim SV Satt mitzuspielen, der an diesem wunderschönen Tag in Fischerhäuser bei Ismaning sein erstes Pflichtspiel im Pokal gegen „Basis“ absolvierte. Der verletzte Kapitän Veitzbauer forderte uns vor dem Spiel auf den Gegner zu unterschätzen, da dieser wirklich sau schlecht zu sein schien. Ich nahm erstmal auf der „Bank“, also am Spielfeldrand bei unseren treuen Fans, platz.  Bereits nach einer Minute wurde Sepp im Strafraum gelegt und Fabi zimmerte den Ball aus 11 Metern ins Tor. Diese 1:0-Führung blieb auch bis zur Halbzeitpause bestehen, weil Stefan einen zweiten Elfmeter als Gefoulter versemmelte. Dann wurde ich eingewechselt und schnappte mir nach dem gegnerischen Angriff gleich den Ball. An der Strafraumgrenze konnte ich mich allerdings nicht entscheiden, ob ich jetzt schießen oder noch am letzten Mann vorbei laufen will. So vertändelte ich den Ball. Anschließend ordnete ich mich in das chaotische Spiel ein und musste fassungslos mit ansehen, wie wir in den letzten zehn Minuten noch drei Treffer der übelsten Sorte kassierten. Sang und klanglos ist der Satt damit aus dem Pokal ausgeschieden. Wenigstens hab ich ein bißchen Sport gemacht und mich dabei nicht verletzt.

Die besten Fans der Welt

Die besten Fans der Welt

Zitate zum Spiel

„Heuer gehts gegen den Abstieg.“ Mov

„Wir sollten uns abmelden.“ Veitzbauer

„Abhaken und Mund abwischen.“ Schnockes

„Wenigstens habt ihr jetzt keine Doppelbelastung mit Pokal und Meisterschaft mehr.“ Martin

„Vom Geld für die Platzmiete hätten wir für jeden Spieler einen Kasten Bier kaufen können. Das wäre sinnvoller investiert gewesen.“ Radek

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Rodel-Radek

Eve und Radek beim Schlittenfahren

Eve und Radek beim Schlittenfahren

An unserem zweiten Tag im Kaunertal steht Schlittenfahren auf dem Programm, oder wie es die Österreicher nennen: Rodeln. Wir fahren ins nahegelegene Fendels und dort mit dem Sessellift nach oben zur Hütte namens, Achtung, Sattelhütte. Stärken uns mit Radler und Germknödel. Bevor wir losheizen gibt uns ein freundlicher Komiker aus dem ehemaligen Königreich Preußen zwei Überlebenstipps.

  1. Kein Wild überfahren

  2. Wenn ihr an der Tanke vorbeikommt, habt ihr euch verfahren

Bedanke mich höflich und zeige ihm innerlich den Stinkefinger. Schwingen uns auf unsere Rennschlitten und bremsen uns die ersten Meter den Hang hinab. Das letzte Mal, dass ich Schlittenfahren war liegt bestimmt 20 Jahre zurück. Auf einer Naturrodelbahn war ich überhaupt noch nie. Das höchste der Gefühle war der Göttinger Sepperlberg. Dementsprechend skeptisch war ich gegenüber dieser infantilen Betätigung, den sonst nur Freaks wie ein Hackl Schorsch nachgehen. Schon nach der ersten Kurve war ich aber total im Rodel-Fieber. Kitzel alles aus meinem Kinderschlitten raus und überhole Eve auf ihrem Rennschlitten. Das geht ganz schön auf die Bauchmuskeln, wenn man in Rücklage über den Hang brettert. Auch die Oberschenkel kommen nicht zu knapp. Es ist also auch ein ganz gutes Workout. Nach 4,5 Kilometern ist der Spaß viel zu schnell vorbei und wir gehen nochmal die halbe Strecke hoch. Auch nach der zweiten Tour ist mein Rodeldrang noch nicht gestillt und wir machen noch ein kleines Rennen, das ich wegen eines Sturzes verliere. Eve verletzt sich beim Jubeln über ihren Sieg, weil sie den Arm zu euphorisch nach oben geworfen hat, trägt aber keine bleibenden Schäden davon. Es hat riesig Spaß gemacht und war zudem richtig anstrengend. Ein perfektes Training, das ich schnellstmöglich wieder machen will. Wird allerdings wohl erst wieder im nächsten Winter möglich sein.

Sportwochenende im Kaunertal

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Meine Muskelverletzung in der Wade ist auf dem Weg der Besserung. Es zwinkt noch ein bißchen, aber ich kann schon wieder leicht laufen. Grund dafür sind die täglichen Massagen von Eve und das Training mit der Blackroll, die ich auf anraten meines Bruders Markus gekauft habe. Und ich muss sagen, dass es mir schon nach der ersten, schmerzhaften Anwendung besser ging.
Jetzt bin ich mit Eve übers Wochenende im Kaunertal in Österreich. Da wir keine besonders talentierten Wintersportler sind und sonst hier wenig geht, haben wir uns vorgenommen alle möglichen sportlichen Aktivitäten zu absolvieren.
Als waren wir heute Morgen schon eine Stunde Berg-Wandern im Schnee. Da wir mit der österreichischen Ausschilderung unzufrieden waren, haben wir aber leider keine größere Tour gemacht und sind schnell wieder ins Hotel gefahren, wo wir in den Fitness-Raum sind. Habe 3 Kilometer auf dem Laufband abgespult und anschließend noch ein paar Kraftübungen. Zum Abschluss habe ich ganze vier Lagen-Bahnen im Schwimmbad zurückgelegt. Ich glaube, das hat zuvor noch nie jemand probiert, geschweige denn geschafft. Außerdem habe ich ein paar Wasserwettrennen gegen Eve gewonnen.
Morgen gehts weiter.

33. Freihändige Liegestützen bringens nicht

Spideradek

Spideradek

Donnerstag, 06.03.2014 – noch 149 Tage bis zur Hochzeit

Es gibt mich noch und ich verfolge mein Ziel nach wie vor! Den ersten Rückschlag habe ich jetzt mit einer Wadenzerrung in Kombination mit einer Erkältung wegstecken müssen. Das hat mich die letzten 10 Tage mit dem Training pausieren lassen. Es war aber eigentlich ganz gut, dass die Erkältung kam, als ich sowieso nicht laufen konnte und nicht erst danach. Positiv denken! Umso motivierter gehe ich jetzt wieder zur Sache, um nicht zu sagen übermotiviert. Ich versuche einhändige Liegestützen und danach sogar Freihändige. Von zweiterem rate ich entschieden ab. Eine saudumme Idee! Zum Glück habe ich kein Glaskinn und breche mir nicht den Kiefer. Aber geschwollen ist er auf jeden Fall.

Nächstes Etappenziel: 100 Liegestützen

Dennoch gehe ich mein nächstes Etappenziel an. Ich will meine Liegestütz-Skills ausbauen. In meiner besten Zeit schaffte ich mal 50 Liegestützen. 30 sind nach wie vor jederzeit drin. Doch mein Bruder Markus hat mich auf die Webseite hundredpushups.com aufmerksam gemacht. Mit einem 7 Wochen-Plan soll es jeder schaffen 100 Liegestützen am Stück zu machen. Das probiere ich jetzt mal aus!

Zu Beginn macht man den Einstufungstest: soviele Liegestützen wie man schafft. Ich schaffe 35 und wäre damit auf Stufe 4, ordne mich aber lieber eine Stufe niedriger ein, damit das Training nicht gleich so reinhaut. Entsprechend seiner Stufe bekommt man einen Trainingsplan mit drei Workouts pro Woche vorgegeben. Ein Workout besteht aus 5 Liegestützen-Sets mit variierenden Wiederholungen. Zwischen den einzelnen Sets macht man 60 Sekunden Pause. Am ersten Tag ging es relativ locker los. Ich musste 14 – 18 – 14 – 14 machen. Beim 5. Set soll man soviele Liegestützen machen, wie man schafft.Bei mir waren das 30 womit ich insgesamt auf 90 Liegestützen komme.

Heute mache ich die zweite Liegestütz-Einheit mit 20 – 25 – 15 und 15 Wiederholungen. Beim Bonus-Set schaffe ich 35, was insgesamt eine 130 Liegestücken in knapp 10 Minuten macht. Ich spüre zum Ende schon etwas den Muskelkater, weswegen man zwischen den Liegestützen-Einheiten mindestens einen Tag Pause machen sollte. Meine dritte Einheit nehme ich fürs Wochenende ins Visier. Dann erwartet mich die Sequenz bestehend aus 22-30-20-20 plus Maximal-Anzahl. Ich nehme mir vor dann 40 als Maximal-Anzahl zu schaffen.

Laufen fange ich erst nächste Woche wieder an. Die Wade zwickt noch bißchen beim Treppensteigen. Da will ich einen Rückfall unbedingt vermeiden.

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