Archiv für den Monat Februar 2014

32. Erkältung und Zerrung

Einige haben gefragt, warum ich nix mehr poste. Ich habe mir vor einer Woche eine Wadenzerrung zugezogen und kann deswegen leider nicht laufen. Zu allem Überfluss habe ich mich kurz darauf auch noch erkältet, was ein Fitness-Training leider auch nicht möglich macht. Schon eine Verarschung, dass ich krank werde, obwohl ich mich in den letzten Wochen so gesund ernährt habe wie noch nie in meinem Leben. Ich befinde mich aber schon auf dem Weg der Besserung und mit jedem tatenlosen Tag steigt die Motivation wieder voll ins Training einzusteigen. Mein Plan im März sieht folgendermaßen aus:
– Mit hundredpushups.com 100 Liegestütze am Stück schaffen
– mindestens dreimal pro Woche mindestens 6 Km Laufen
– Bauchfett durch eiweißhaltige Ernährung reduzieren

Außerdem trainiere auf ein Etappenziel hin. Am 12. April findet in München das Spartan Race statt. Das hat weniger was mit der hiesigen Schaufebier-Brauerei zu tun, als mit einem Hindernis-Rennen über verschiedenste Quäl-Apparate a la Barras.

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31. Die Wade der Nation

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Mein erster Lauf in dieser Woche findet erst am Mittwoch Abend statt. Montag hatte ich noch schwere Beine vom Fußball am Wochenende. Dienstag und heute Morgen hatte morgens zuvor nie die Kraft aufzustehen. Laufe sehr dynamisch los. Es geht wie von alleine. Ohne Anstrengung lauffe ich einen 12er-Schnitt und komme mir richtig athletisch vor. Halte das Tempo bis zum Friedensengel und muss kaum schnaufen. Am Friedensengel bin ich fast schon in einem Geschwindigkeitsrausch und will mir meinen Geschwindigkeitsschnitt und meine gute Zeit nicht beum Treppen-Training ruinieren. Also laufe ich bei den Parkanlagen am Fuße der Statue drei Runden. Auf dem Heimweg macht sich plötzlich meine linke Wade bemerkbar und fängt an zu zwicken. Ich laufe erst noch weiter, doch das Stechen wird immer stärker bis ich nicht mehr auftreten kann. Muss die restlichen 2 Kilometer heimhumpeln. Um es mit Andi Brehmes Worten zu sagen: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Diese ewigen Wadenprobleme haben mich in den letzten zwei Jahren kein einzig normales Fußballspiel machen lassen. Ok, da war ich auch sonst immer mega unfit, doch jetzt streikt das Teil schon wieder, obwohl ich deutlich fitter bin. Ärgerlich, dass mich das jetzt das erste Satt-Testspiel am Samstag kostet und auch an Laufen ist erstmal nicht zu denken. Zum Glück hab ich mein Fitness-Rad.

30. Mit das größte Comeback der Sportgeschichte

erste Satt-Freiluft-Einheit 2014

erste Satt-Freiluft-Einheit 2014 – Elle wars selbst mit kurzem Hosen zu heiß

15.02.2014 – Noch 168 Tage bis zur Hochzeit

Herrliches Biergartenwetter und uns Deppen fällt nix bessers ein als im englischen Garten Fuasboi zu spielen. Coach Luke meint: „Wenn das der Winter war, dann konnte er nicht viel.“ mir ist es recht so. In kurzen Hosen und T-Shirts absolviert der SV Satt seine erste Freiluft-Einheit 2014.

Bin mit Schnockes, Philly und Stefan im Unterzahlteam gegen Elle, Luke, Böckham, K und dessen neuem Bandkollegen Stevie-Baby. Das Fünfer-Team spielt uns anfangs ganz schön schwindlig. Wir sind 1:6 hinten. Philly hat schon keinen Bock mehr, doch wir kämpfen uns zurück ins Spiel. Mit dem ein or voder anderen Dusel-Tor, aber allem mit einer soliden Defensive holen wir auf und drehen das Spiel schließlich zum 9:8 für uns. Die anderen können allerdings zum 9:9 ausgleichen. Wir einigen uns darauf, dass das nächste Tor entscheidet. Und das machte der zuvor noch so lustlose Phily mit der Hüfte. 10:9 in Unterzahl und nach 1:6-Rückstand. Wir waren zu kaputt um diesen historischen Sieg gebührend zu bejubeln. Dafür hatte  Schnockes als Belohnung einen Flachmann mit Schnaps und Stamperl dabei. Um eine Neuigkeit aus seinem Privatleben zu verkünden, die er euch am besten selbst erzählen soll. Schnaps  soll aber ja gut gegen Muskelkater sein.

Schnappekes

Schnappekes

Spielen noch ein kurzes zweites Spiel, das wir aber schnell abbrechen, weil Philly und ich in die Allianz Arena zum Spiel der Bayern gegen Freiburg wollen. Ein gewisser Axel Springer hatte ihm seine Dauerkarten geliehen. Bayern gewinnt 4:0 durch die Tore von Shakiri (2), Nummer 4 Dante und dem Pizza-Express! Der wird den Sieg wahrscheinlich heute Abend wie früher im Party Park in Kolbermoor mit Goasn-Massen feiern und sich danach mit Schweini von dessen Mama in den Eiskeller fahren lassen. Das hat er sich aber auch verdient.

Bayern-Bank

Bayern-Bank

Sixpack-Nahrung

Pfannkuchen mit Bananen, Äpfeln, Orangen und Honig

Pfannkuchen mit Bananen, Äpfeln, Orangen und Honig

Die Men’s Health hat eine Liste mit Lebensmitteln aufgestellt, die dazu beitragen, dass man schneller Bauchfett abbaut und der Sixpack sichtbar wird.

Ich hab mir daraus einen idealen Tagesplan zusammengestellt:

Frühstück:

Espresso (doppelter oder vierfacher): steigert Blutdruck und Pulsfrequenz; Koffein beschleunigt Fettverbrennung.

Eier (2 am Tag): 12,8 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm – Biologische Wertigkeit von 100

Weizenmehl und Milch: biologische Wertigkeit 125, Weizenmehl ist reich an Vitamin B6; in Kombi mit Eier –> Pfannkuchen!

Ananas: verdauungsfördernd und entwässernd

Hauptmahlzeiten:

Rindfleisch: biologische Wertigkeit 92; 21,2 Gramm Eiweiß

Putenbrust: 1g Fett auf 100g und dabei 24g Eiweiß

Kartoffel: steigert biologische Wertigkeit von eiweißhaltigen-Nahrungsmitteln. In Kombi mit Ei –> 136!

Brokoli: beugt Infektionen vor, 350 Milligramm Kalium/ 100 Gramm, doppelt soviel Vitamin-C als Apfelsinen 115 mg je 100 g)

Ingwer: verbessert die Durchblutung der Muskeln, unterstützt den Laktat-Abbau im Muskelgewebe

 

Kindeybohnen mit Mais: Protein-Wertigkeit 122

Erfrischungen

Kirschsaft (1 Glas am Tag): vernichtet freie Radikale und verhindert Muskelschädigungen, beugt Muskelkater vor

Wassermelone

Snacks

Pistazien: 1020 mg Kalium pro 100g  und 21g Eiweiß

Erdnüsse (1 Hand voll am Tag): 26g Eiweiß / 100g

Sonnenblumen-Kerne: 26,5g Eiweiß je 100g 21,8 mg VitaminE in 50g = 77% des Tagesbedarf

Kürbiskerne: 24,4g Eiweiß / 100g und sehr Zink haltig

29. Rade – The Daywalker

Rade - The Daywalker

Rade – The Daywalker

13.2.2014 – 7:00 Uhr – Noch 170 Tage bis zur Hochzeit

Der Wecker lässt mich senkrecht in die Höhe schießen. Ich laufe los, aber es ist schon hell. Verdammt! So habe ich mir das nicht vorgestellt. Das gefällt mir gar nicht. Habe ich mich doch sonst im Schutz der Dunkelheit sehr wohlgefühlt, da man da nicht so gut gesehen und ausgelacht werden kann. Anders als Kanadier, die im Dunkeln Angst haben, ziehe ich die Dunkelheit dem Tageslicht vor. Da mir aber Licht relativ wenig anhaben kann nennen sie mich Rade, den Daywalker. Bin wie Batman nachtaktiv. Während meines gesamten Laufes quält mich die Frage, warum es jetzt dann einen Kinofilm namens „Batman vs. Superman“ geben soll. Warum sollten die gegeneinander kämpfen? Streiten Sie, wer mehr Leben retten kann? Hätte Batman überhaupt eine Chance? Schließlich ist er ein Mensch, während Superman ein Außerirdischer ist. Ok, mit Kyptonit vielleicht. Muss dabei an Muhammed Ali denken, der sich im Flugzeug nicht anschnallen wollte und zur Flugbegleiterin sagte: „Superman braucht keinen Gurt!“ Woraufhin die Flugbegleiterin schlagfertig antwortete: „Superman braucht kein Flugzeug!“

Die zwei selbstgemachten Burger von gestern Abend liegen mir noch schwer im Magen. Burger-machen war Eves Idee. Und das als Vegetarierin. Diese Frau muss man einfach lieben! Deswegen gebe ich mich heute auch mit 20 Friedensengelrunden zufrieden, damit ich sie noch sehe bevor sie in die Arbeit muss. Außerdem werde ich von einem schwarzen Mann verfolgt, den ich versuche abzuhängen. Doch er ist erst weg, als ich ins Haus gehe. Unheimlich. So sah er aus:

Der schwarze Mann verfolgt mich

Der schwarze Mann verfolgt mich

Schulter schmerzt, Beine schwer, flaues Gefühl im Magen. Es ist mehr Kampf als sonst was. Aber ich schaffe ich es in einer humanen Zeit, so dass ich beinahe überlege meine Runtastic-Aktivitäten auf Facebook zu posten. Naja, soweit bin ich noch nicht wirklich. Schaffe es nach einer Express-Duschung gerade zu ihrem zweiten Kaffee wieder ins Bett, wo ich noch in den Genuss einer halbstündigen Kopfmassage komme. Das Leben ist schön und die Schmerzen vom Laufen vergessen. Mir geht es jeden Tag so: JACKPOTT!

28. Radek gegen die Maschin‘

Bananen-Shake nach dem Laufen

Bananen-Shake nach dem Laufen

10.2.2014 – noch 172 Tage bis zur Hochzeit – Maria Riesch holt Olympia-Gold in der Kombination in Sotschi.

Sonntag war sportliche Pause. Am Monatg wurde es erst abends sportlich. Während Eve erstmals ins Volleyball-Training ging, vertrieb ich mir die Zeit auf den Straßen und Treppen Haidhausens. Ich hatte sogar richtig Bock zum Laufen und war gespannt, wies läuft. Die Beine waren noch ein bißchen schwer vom samstags-Squash-Match gegen Phily, das ich übrigens mit 4:1 nach Sätzen gewonnen habe. Wechsle erstmals meinen Laufpulli vom grauen, kuschligen Monaco Sports-Sweater zum leichten, dynamisch, blauen Adidas-Sweater.

Laufe los wie ein wilder Stier und schaffe den ersten Kilometer in der olympischen Bestzeit vno 4:20 Minuten bei einer Geschwindikeit über 13 Km/h. Bis zum Friedensengel halte ich das Tempo in etwa. Drehe wie immer meine Runden auf den 96 Stufen (48 rauf, 48 runter). Brauche heute gar keine Ablenkung für mein sonst immer maulendes Hirn. Höre einfach Musik und hab a Guade Zeit. Ertappe mich dabei dass ich tänzelnd über die Stufen schwebe. Ab und zu kreuzen andere Läufer meinen Weg, die mich zusätzlich motivieren das Ende der Stufen vor ihnen zu erreichen. Nach 30 Etappen dehne ich mich kurz und trete den Heimweg an.  Im Vergleich zu vor einem Monat fühle ich mich als könnet ich Bäume ausreißen. Das würde ich natürlich nie tun, gibt ja sowieso nur noch sowenige davon. Auf dem Heimweg lege ich noch einen Zwischensprint gegen den 191er Bus ein. Muss allerdings einsehen, dass ich noch nicht so schnell bin wie eine Maschine. Noch nicht! Außerdem gibt es noch einen Sprint durch den Leuchtenbergtunnel mit anschließendem Treppenfinish. Ich laufe ohne Stop auf einer grünen Welle nach Hause und absolviere so auf jedem Teilabschnitt mehr als 10 Km/h.

27. Tschau, Loser-Stempel!

Phil und Radek Vegas beim Squash

Phil und Radek Vegas beim Squash

8.2.2014 – Noch 174 Tage bis zur Hochzeit

Obwohl ich erst um fünf Uhr morgens zuhause war, stellte ich mir eisern den Wecker auf 12 Uhr um mit Phily im Racket-Park in Haar Squash zu spielen. Eve war schon längst weg, weil sie mal das Langlaufen ausprobieren wollte. Da ich Langlaufen höchstgradig albern finde, war ich froh, dass ihre Schwester sie begleitete und sie so nicht auf die Idee kam mich zu fragen. Männer gehen schließlich Squash spielen!

Es war Zeit für das dritte Match gegen meinen Bruder Phily. Die ersten beiden habe ich verloren. Um es mit den Worten von Thomas Müller zu sagen: „Wenn man das Ding zum dritten Mal nicht gewinnt, dann hat man irgendwie einen Loser-Stempel drauf!“ Recht hat er! Die Buchmacher räumten mir eine Siegchance von 25% ein. Also setzte ich eine große Summe auf mich selbst. Mein großer Vorteil war, dass ich mir mal die Zeit genommen hab die Squash-Regeln bei Wikipedia nachzulesen. Dort steht, dass ein Squash-Satz bis 11 geht. Gegen K und die anderen habe ich immer bis 11 gespielt. Nur Phily bestand in unseren Matches zuvor darauf, dass wir bis 15 spielen. Wären diese Sätze bis 11 gegangen, hätte ich die ersten beiden Matches wahrscheinlich gewonnen, weil ich meist als erster die 11 Punkte erreichte, dann aber abbaute. Das konnte mir jetzt nicht passieren.

Relativ deutlich sicherte ich mir den ersten Satz. Phily hatte einen ganz schlechten Tag erwischt. Ihm gelang nicht viel und er fing schnell an zu hadern. Das änderte sich auch im zweiten Satz nicht, obwohl dieser knapper an mich ging. Im dritten Satz knickte Phily um und wir legten eine kurze Pause ein. Als es wieder weiterging holte er auf, doch den Satz holte ich mir mit Ach und Krach in der Verlängerung. Phily schmiss sogar seinen Schläger vor Wut. Das war fast vergleichbar mit dem Wutausbruch von K, als ich in einem einseitigen Satz beim Stand von 0:10 meinen ersten Punkt machte. Gegen Phily führte ich jetzt jedenfalls mit 3:0 nach Sätzen. Im vierten Satz drehte der zweimalige Radek-Bezwinger allerdings auf und holte angetrieben von Selbsthass seinen ersten Satzgewinn. Für mich galt es jetzt um jeden Preis ein zweites Haaraloo zu vermeiden. Das gab es vor rund einer Woche, als ich gegen K bereits mit 3:1 nach Sätzen führte und am Ende doch noch mit 3:4 unterlag. Entsprechend angekotzt habe ich es bisher mit keinem Wort erwähnt.

Im fünften Satz wurden die Ballwechsel immer hochklassiger. Phily witterte noch seine Chance und bei mir zitterten die Hände und Knie in Anbetracht des ungewohnt nahen Siegesgefühls. Allerdings hatte Phily beim Stand von 10:9 schon Satzball. Ich wehrte ihn ab und erspielte mir selbst einen, den ich schließlich verwandelte. Wie Michael Stich 1991 im Wimbledon-Finale brach ich jubelnd und heulend gleichzeitig zusammen. Endlich konnte ich den Squash-Court als Sieger verlassen! Tschau, Loser-Stempel!

26. Auf zum Atem!

Äpfel sind irgendwie lässich

Äpfel sind irgendwie lässich

7.2.2014 – Chrislers 30. Geburtstag
Wollte heute eigentlich um 7 aufstehen und laufen, doch Eve macht mir einen Strich durch die Rechnung indem sie auch schon so früh wach ist und in die Arbeit will. Ich entscheide mich gegen Laufen und für das Rund-um-Wohlfühlpackage mit Bananenkaba und Kopf-Massage. Bis auf 30 spontan Burpees zu Ehren der Football-Mannschaft Rosenheim Rebels, die ich gestern gefilmt habe, bleibe ich faul.

Abends hätte ich eigentlich Eishockey in Rosenheim filmen sollen, doch nachdem ich für 1 Kilometer am Mittleren Ring schon 15 Minuten gebraucht habe und im Radio überall auf der A8 Staumeldungen kamen, drehte ich kurzerhand um. Als ich zuhause Sherlock-Holmes-artig aus der Tatsache, dass Eves Laufschuhe weg waren schlussfolgerte, dass sie laufen war, machte ich mich auch auf die Socken. Da sie immer die gleiche Strecke läuft nahm ich mir als Ziel sie einzuholen. Dementsprechend zügig rannte ich los und fühlte mich unaufhaltsam. Mir machte das Laufen sogar Spaß! Das könnte zum einen daran gelegen haben, dass ich nach zwei Tagen Regeneration wieder volle Batterien hatte, zum Anderen war ich eigentlich noch nie abends laufen und damit ausgeschlafen. Für einen Morning-Hater wie mich schon eine ganz andere Sache. Gerade, dass ich nicht pfeifend durch die Gegend lief und jedem Passanten ein freundliches „wie gehts denn so!?“ an den Kopf warf. Eine Passantin küsste mich sogar! Zuerst machte sie aber ein unvergessliches Gesicht, als ich mit einem emotionslosen „Sös!“ an ihr vorbeilief. Ich brachte es aber dann nicht fertig einfach weiterzulaufen und erklärte Eve, dass ich mich gegen die Arbeit entschieden habe und jetzt ein bißchen Runden für den Weltfrieden drehen werde.

Im ungebremsten Galopp erreichte ich den Friedensengel und wollte eigentlich erst nur 10 Runden machen. Diese aber dafür umso schneller. Als ich 10 hatte dachte ich, ich könnte ja auch 15 laufen. Und als ich das geschafft hatte, nahm ich mir vor den Kader der Deutschen WeltmeisterMannschaft von 1990 nach Rückennummern durchzulaufen. Ich kam nicht drauf, wer die Nummer 21 hatte… Es war Günter Hermann! Das weiß doch eigentlich jedes Kind! Vielleicht wurde die gar nicht vergeben. Oder hatte die Köpke!? Naja, jedenfalls dachte ich mir dann, dass ich jetzt schon soweit gekommen war, dass ich auch gleich die 30 voll machen kann. Das tat ich. Und weil mein ältester Freund Chrisler heute Geburtstag hat legte ich zu seinen Ehren noch eine Vollgas-Bonus-Runde drauf. Guade Zeit! Nach 31 Runden war der Heimweg der reinste Spaziergang. Was nicht heißen soll, dass ich spazieren gegangen wäre. Laufen auf einer Ebene ist eben nicht so eine große Herausforderung, wenn man sonst nur bergauf läuft. Daheim gönne ich mir noch einen Apfel und bringe trotzdem nur das Negativgewicht von 86,4 Kilo auf die Waage. Eve meint: „Du gefällst mir so gut!“ Da hab ich mir jetzt ein paar Bier auf Ferdis Geburtstagsfeier verdient! Es waren schließlich hauptsächlich Weißbiere, weil diese isotonisch sind. Was immer das heißt. Bis um fünf war ich dennoch unterwegs. Aber keine Müdigkeit vorschützen! Es kommt heute zum dritten Squash-Duell mit meinem Bruder Philly! Bei der letzten Umfrage dazu haben 75% der Stimmen Philly als Sieger gesehen. Mal schauen, ob ich einen Außenseiter-Sieg landen kann wie die Seattle (HAHAHAHAHA) Seahawks!running-radek-26-gewicht

25. Start in den zweiten Monat

Umzugsfirma Knabl aus Bad Aibling

Umzugsfirma Knabl aus Bad Aibling

Tag 34: 4.2.2014 , 7:00 Uhr – Böckhams und Stefans Geburtstag – Guade Zeit!

Nach einem faulen Wochenende mit sündhaft-fetten Mitternachts-Burgern zum Super-Bowl greife ich jetzt wieder an. Dafür habe ich gestern Abend indisch gegessen. Chicken Tikka Masalla: Huhn mit scharfer Tomatensose. Habe auf das Brot verzichtet, so dass es als Low-Carb durchgeht und bin deswegen morgens wahrscheinlich einigermaßen fit. Mein linkes Knie und die Wade zwicken beim loslaufen, aber es bringt nichts zu jammmern, außer, wenn man für ein kleines Baby gehalten werden will. Also ignorier ichs. Bis zum Friedensengel ist es kein Problem. Die ersten 2 Kilometer laufe ich in knapp 10 Minuten. Vor 6 Jahrne hab ich in der Zeit noch einen ganzen Kilometer mehr geschafft. Jetzt bin ich aber mit 2 schon ganz glücklich.

Normalerweise müsste ich jetzt 34 Friedensengel-Runden laufen. Angesichts dieser zeitraubenden, Endlosspirale limitiere ich die Runden auf die Anzahl meiner Lebensjahre. Also nehme ich 30 Runden in Angriff. Die ersten 20 hab ich mittlerweile ganz gut im Kreuz. Der Kopf wird von der Monotonie immer müder, so dass ich ab der 21. jede Runde mein entsprechendes Lebensjahr Revue passieren lasse. So vergehen die nächsten Runden wie im Flug bis ich im Jahr 2014 angekommen bin. Lege der Korrektheit halber noch eine 31. Runde nach, weil ich mich ja im 31. Lebensjahr befinde.

Statt mich in der Kälte auszuruhen entscheide ich mich für laufende Regeneration. Will eigentlich nur nach Hause traben, doch so ein übermotiviertes Pärchen meinte, es kann mich überholen. Also gebe ich nochmal Gas und hänge diese dilettantischen Hobbyläufer bei der Steigung in der Kirchenstraße ab, wie einst Marco Pantani 1997 die Konkurrenz in Alpe d’Huez. Der Büffel von Berg am Laim fühlt sich in Hochform.

Sehe noch zwei Umzugslaster der Firma meines Kumpels Kusser. Da bekommt man auch gleich Lust umzuziehen!

Auf den Schlussmetern gebe ich nochmal alles und die Runtastic-App attestiert mir fabelhafte 16 Km/h. So schnell laufen normalerweise nur Geparden. Insgesamt war ich knapp 1,5 Stunden unterwegs. Wenn das mal keine Kriegserklärung an die Fett-Republik um meine Hüfte ist! Zuhause bin ich absolut am Ende und bin wie sooft nach dem Laufen schlecht gelaunt. Woran liegt das? Sollte man da nicht sowas wie Glücksgefühle haben? Wahrscheinlich fehlt mir einfach Eve’s morgentlich Kopf-Massage, die aufgrund des Fitness-Trainings in letzter Zeit allzuoft ausfällt.

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